Spanntechnik

Schrumpftechnik sorgt für genaue Werkzeugspannung

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Aus der Sicht von Haimer bietet die Schrumpftechnologie folgende grundsätzliche Stärken:

  • Genauigkeit: Ein fachgerecht produziertes Schrumpffutter sollte eine Rundlaufgenauigkeit von unter 3 µm (bei 3 × D) erreichen, nur dann kann die Präzision letzten Endes auch auf die Werkzeugschneide übertragen werden.
  • Wuchtgüte: Jedes Schrumpffutter sollte feingewuchtet sein. Als ideale Wuchtgüte hat sich für Haimer G2.5 bei 25.000 min-1 beziehungsweise bei kleinen Aufnahmen < 1 gmm Restunwucht herauskristallisiert. Diese Güte bleibt bei jedem Schrumpfprozess erhalten. Denn Schrumpffutter weisen keine beweglichen Teile auf, weshalb sie unter allen Aufnahmesystemen die beste Wiederholgenauigkeit der Wuchtgüte bieten. Andere Spannsysteme, die viele bewegliche Teile enthalten, deren Position sich bei jedem Spannvorgang neu anordnet, sind nicht wiederholgenau auswuchtbar.

Werkzeugwechsel kann in 5 bis 10 s erfolgen

  • Spannkraft: Ein Schrumpffutter spannt das Werkzeug 360° um den Schaft. Das führt zu einer grundsätzlich hohen Spannkraft und Steifigkeit. Dieser Effekt lässt sich zusätzlich durch eine verkürzte Einführphase und einen verlängerten Spannbereich verstärken.
  • Schneller Werkzeugwechsel: Die Wechselzeit bei Schrumpffuttern ist nicht zu schlagen, zumindest wenn der Prozess mit leistungsstarken induktiven Schrumpfmaschinen verbunden ist. Der Werkzeugwechsel kann in 5 bis 10 s erfolgen. Zudem benötigen die Produktionsstätten sehr wenig zusätzliches Inventar, also keine Spannzangen, Muttern oder Dichtungsscheiben.

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