BOI: Serapid Schubkette macht in der Aufzugstechnik mobil

Redakteur: Susanne Hertenberger

Der Fördermittelhersteller Serapid ist in der Industrie, Bühnentechnik und Gebäudedynamik mit seiner Technik der starren Schubkette, einer speziellen Art rein mechanischer Aktuatoren, längst ein Begriff.

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Kabinenlift mit Serapid Linklift-Hubsystem (4 Säulen), Automobil-Produktion
Kabinenlift mit Serapid Linklift-Hubsystem (4 Säulen), Automobil-Produktion
(Bild: Serapid)

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Serapid hat die Technik der „starren Kette“ für die Anwendung in den verschiedenen Märkten immer weiter optimiert, modifiziert und in neue Typen diversifiziert. Heute dient sie für die horizontale wie die vertikale Bewegung und deckt Lasten vom Kilogramm- bis in den Tonnenbereich ab. Für die Aufzugstechnik steht mit dem aus der Bühnen- und Veranstaltungstechnik bekannten Linklift ein leistungsfähiges und zuverlässiges Antriebssystem zur Verfügung.

Linklift: die Hubkette für höchste Anforderungen

Den Linklift hat Serapid speziell für den vertikalen Transfer entwickelt. Die Kettenglieder sind blockförmig und bilden eine Hubsäule von besonders hoher Stabilität und Drucksteifigkeit. Der Linklift ist patentiert und mehrfach ausgezeichnet und kann mit illustren Referenzen in aller Welt aufwarten. Zu den Superlativen zählt die über 1000 m2 große Hebeplattform im Zentrum des Pekinger Olympiastadions mit 62 Linklift-Säulen, die es auf eine Tragkraft von über 500 t bei circa 7 m Förderhöhe bringen.

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Ein Linklift-Antriebssystem wird immer direkt unter der Kabine oder Plattform installiert, wo es vollständig Platz findet. Die gesamten aufgewandten Förderkräfte werden ausschließlich in die Schachtgruben- oder Fundamentplatte abgetragen. Die Belastung des Gebäudes über die Schachtwände beschränkt sich auf die Führung der Last und bleibt somit minimal. Der ausgefahrene Aktuator bedarf auch keiner seitlichen Haltevorrichtungen, um die Last an einer beliebigen Position des Hubwegs zu halten. Die Last liegt auf der im Antriebsgehäuse arretierten Hubsäule auf. Ein vertikales Nachfedern ist nicht möglich. Durch die Positionsstabilität beim Be- und Entladen entfällt jede Notwendigkeit einer Verriegelung der Plattform, in den meisten Fällen sind auch Fangvorrichtungen überflüssig.

Eine einzelne Linklift-Hubsäule kann, je nach Typ, Lasten bis zu 15 t aufnehmen. Höhere Kapazitäten können einfach durch die Kombination mehrerer Säulen erreicht werden. Fördergeschwindigkeiten von bis zu 0,5 m/s machen einen Einsatz bis zu 20 m Förderhöhe sinnvoll. Auch größere Höhen sind unter bestimmten Anwendungsbedingungen möglich. Durch das einfache Antriebskonzept, die kostengünstige Montage, die hohe Zuverlässigkeit und den geringen Wartungsbedarf eignet sich der Linklift für eine Vielzahl von Aufzugslösungen. Die einfache Kombination mehrerer Hubsäulen erlaubt eine maßgerechte Konfiguration für die jeweilige Anwendung.

Viele Vorteile in schwierigen Situationen

Die Serapid-eigene Schubkettentechnik bringt eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber anderen Antriebstechniken. Wesentlich gerade für den Einsatz in schwierigen Situationen sind der geringe Platzbedarf und der einfache Einbau. Vor allem bei neu geplanten Gebäuden ermöglichen die kompakte Bauweise und einfache Integrierbarkeit der Antriebssysteme erhebliche Einsparungen in der Schachtdimensionierung. Ebenso werden zusätzliche Maschinenräume überflüssig. Auch architektonisch eröffnen sich neue Möglichkeiten. In bestehenden Gebäuden ist die Nachrüstung meist unkompliziert. In vielen Fällen haben sich Schubkettenantriebe als günstigste, oft aber auch als einzig mögliche Lösung erwiesen.

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* Weitere Informationen: Serapid Deutschland GmbH, 97980 Bad Mergentheim, www.serapid.de

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