Farina Schuler kauft italienischen Schmiedepressen-Hersteller

Autor Stéphane Itasse

Schuler hat zum 1. August 2018 den italienischen Schmiedelinien-Hersteller Farina Presse übernommen.

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Mit dem Kauf von Farina verstärkt sich Schuler nach eigenen Angaben im mittleren Marktsegment für Schmiedepressen.
Mit dem Kauf von Farina verstärkt sich Schuler nach eigenen Angaben im mittleren Marktsegment für Schmiedepressen.
(Bild: Schuler)

Mit der Akquisition des im norditalienischen Suello beheimateten Maschinenbau-Spezialisten komplettiert der Schuler-Konzern laut eigener Mitteilung sein Produktportfolio in den Bereichen Schmieden und Einzelhubpressen. Farina war bisher vor allem in Italien, Spanien und Deutschland aktiv und erhält nun Zugang zum weltweiten Vertriebsnetz von Schuler. Die Italiener werden dabei weiter unter eigenem Markennamen operieren, wie es heißt. Zum Kaufpreis machte Schuler auf Anfrage von MM Maschinenmarkt keine Angaben.

Schuler erweitert Angebot im mittleren Marktsegment für Schmiedemaschinen

„Mit der Übernahme von Farina ist uns auf der Produktseite ein weiterer wichtiger Schritt gelungen, die Marktposition von Schuler im mittleren Preis-Leistungs-Segment zu stärken“, sagte Schuler-Vorstandsvorsitzender Domenico Iacovelli. „Farina Presse beliefert schon heute interessante Kundengruppen in Europa und wird künftig zusammen mit Schuler auch Anbieter in Asien und Nordamerika werden“, kündigte er weiter an.

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Paolo Civardi, Geschäftsführender Gesellschafter bei Farina Presse, begrüßte ebenfalls die Übernahme: „Unsere künftige Zugehörigkeit zum Schuler-Konzern bietet Farina eine einzigartige Wachstumsperspektive, weil wir Zugang zu neuen internationalen Märkten gewinnen. Dabei kann Schuler von der Flexibilität und den günstigen Kostenstrukturen eines kleinen Schmiedelinien-Spezialisten, wie Farina einer ist, profitieren.“

Farina-Schmiedemaschinen bieten Presskräfte zwischen 750 und 8000 t

Farina hat für im vergangenen Jahr mit gut 40 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von rund 21 Mio. Euro ausgewiesen, wie Schuler weiter berichtet. Das italienische Unternehmen beliefert bisher Kunden vor allem in der Automobilindustrie; die Schmiedemaschinen decken mit Presskräften zwischen 750 und 8000 t ein breites Spektrum ab.

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