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Obgleich es möglich ist, selbst ein kleineres Rohr ab Durchmesser 100 mm bis 2 m Länge in durchgehender Qualität geklebt auszukleiden, schafft produktspezifisch möglicherweise bereits eine Teilauskleidung die wirtschaftlichste Lösung. Auch ein Auskleidungsmix, wie verklebte Keramikmatten an den Rohrenden, denen dann PUR-Matten auf der mittleren Rohrlänge folgen können, ist keine ungewöhnliche Praxis.
Auskleidungsmaterial ist frei wählbar
Die Auskleidungsmaterialien selbst sind bewährte Qualitätsprodukte namhafter Marken der chemischen Industrie. PUR wird beispielsweise vom Hersteller BASF als vielseitiger Alleskönner angeboten. Manche Kunden haben bereits gute Erfahrungen mit anderen Auskleidungsmarken gemacht und bestellen genau diese. Das können beispielsweise Linatex, Rhino Hyde, Correx-Philan oder andere sein.
Aufmerksamkeit benötigt auch der Aspekt der Materialsteifigkeit beziehungsweise Härte, angegeben in Shore. Sie ist ein gewichtiges Auswahlkriterium. Zwischen 30 und 90 Shore liegen die üblichen Anwendungen. Die Faustregel: Je schneidender beziehungsweise spitzer die Eigenschaften des transportierten Schüttguts, desto nachgiebiger sollte das Material der Auskleidung sein. Bleiben derartige Produkte in allzu harten Auskleidungen stecken, hemmen sie den Materialfluss.
So gilt es vielfach zum Beispiel für Recyclingschrott. Hier wäre eher eine Shore-Angabe von 40 bis 60 zu nennen. Je höher die Angabe, umso steifer das Material. Diese Ausprägung lässt sich auch sehr gut fühlen. Die Farbenvielfalt, zum Beispiel blau, rot, braun, bei den PUR-Auskleidungen, signalisiert verschiedene Materialdicken oder je nach Hersteller auch weitere Leistungsmerkmale. Sämtliche spezifischen Charakteristika sollte das Datenblatt des Herstellers auf einen Blick wiedergeben.
Die Leistungsvielfalt der Auskleidungsmaterialien schließt auch wahlweise weitere Spezifika ein. Dazu zählen ihre Lebensmittel-Kontakteignung, besondere Temperaturbeständigkeiten, gegebenenfalls elektrostatisch ableitfähige Materialeigenschaften ebenso wie mögliche Antistatik- oder Antihafteffekte.
Wer sich zur Standzeitenmaximierung gegen abrasive Produkteinwirkungen für die Veredelung von Serienrohrteilen entscheidet, sollte sich auch über eine Gewichtszunahme seiner Rohrleitung im Klaren sein. Von circa 30 % Plus bis zum doppelten Gewicht ist alles möglich. Beratung zur geeigneten Verschleißschutz-Auskleidung von Rohrsystemen bietet der Jacob-Vertrieb.
Praxisgerechte Lösung für viele Anwendungen
Laufrohrsysteme für das Schüttguthandling sowie Entstaubungs- und Abluftanlagen für die Umwelttechnik (Kühlluft/Abluft) sind die großen Einsatzgebiete für das Jacob-Rohrsystem. Das modular aufgebaute Angebot umfasst Rohre im Durchmesser von 60 bis 800 mm oder größer als Sonderfertigung, 1 bis 3 mm Rohrstärke, Ausführungen in Stahl grundiert, verzinkt oder in Edelstahl. Das Rohrsystem nach dem Baukastenprinzip bietet viele Vorteile. Es ist stets passgenau, montageleicht, problemlos austauschbar und sicher in einem.
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