Neue Sinumerik-One-Generation KI-fähige CNC‑Steuerung ist fit für den EU Cyber Resilience Act

Quelle: Pressemitteilung Siemens 2 min Lesedauer

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Siemens stellt eine neue Hardwaregeneration für seine CNC‑Steuerung Sinumerik One vor. Mit erhöhter Rechenleistung, moderner Grafikarchitektur und neuer Architektur werden die Anforderungen an Cybersecurity und KI-Einsatz in der Fertigung erfüllt.

Das Sinumerik Portfolio wurde auf die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act ausgelegt und ist damit CRA-ready.(Bild:  Siemens)
Das Sinumerik Portfolio wurde auf die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act ausgelegt und ist damit CRA-ready.
(Bild: Siemens)

Kern der Innovation ist eine neue Generation von NCU- und PLC-Prozessoren. Die Modelle NCU 1740.2 und 1760.2 bieten laut Siemens deutlich höhere Rechenleistung und verbessern insbesondere Kommunikation und Datenverarbeitung. Ergänzt werde dies durch einen neuen PLC-ASIC, also einen speziell für SPS-Funktionen entwickelten Hardwarebaustein, der zusätzliche Funktionalitäten, etwa im Bereich Profinet sowie langfristige Verfügbarkeit und Support sicherstellt. Gerade in hochvernetzten Fertigungsumgebungen sollen Anwender von einer stabileren und schnelleren Datenverarbeitung sowie von größeren Leistungsreserven für komplexe Applikationen und zukünftige Erweiterungen profitieren.

Ein leistungsfähiger Grafikprozessor ermögliche moderne HMI-Konzepte mit intuitiver Bedienung und anspruchsvoller Visualisierung. Maschinenhersteller sollen sich damit stärker differenzieren und gleichzeitig die Bedienbarkeit ihrer Anlagen verbessern können. Dies wirke sich direkt auf Produktivität und Effizienz im Betrieb aus, beispielsweise durch reduzierte Rüstzeiten und geringere Schulungsaufwände.

KI-fähig: Grundlage für datengetriebene Fertigung

Mit der Einführung einer 64-Bit-Architektur wird Sinumerik One gezielt auf die Anforderungen datenintensiver Anwendungen ausgerichtet. Dies schafft die technische Grundlage für die Integration von KI-Funktionalitäten sowie die Anbindung an übergeordnete Analysesysteme.

Für Anwender bedeutet das konkret: Maschinen lassen sich einfacher in datenbasierte Optimierungsprozesse integrieren, etwa zur Qualitätssteigerung, Prozessoptimierung oder vorausschauenden Wartung. Darüber hinaus unterstützt Sinumerik One die Vernetzung der Maschine mit Cloud‑ oder Edge‑Infrastrukturen, die für den Einsatz von Industrial AI erforderlich ist.

Cyber Resilience Act als regulatorischer Rahmen

Mit wachsender Vernetzung und zunehmender Nutzung von Daten steigen auch die Anforderungen an die Sicherheit industrieller Systeme. Der EU Cyber Resilience Act definiert regulatorische Vorgaben, die insbesondere die langfristige Updatefähigkeit und Absicherung von Produkten adressieren.

Die neue Hardwaregeneration von Sinumerik One ist darauf ausgelegt, diese Anforderungen zu erfüllen. Höhere Rechenleistung ermöglicht den Einsatz zusätzlicher Sicherheitsmechanismen, während die Architektur auf langfristige Wartbarkeit und Systemresilienz ausgelegt ist. Damit können Maschinenbauer und Betreiber ihre Anlagen entsprechend den regulatorischen Anforderungen auslegen.

Zusätzlich zur neuen Sinumerik-One-Generation ist das gesamte Sinumerik Portfolio auf die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act ausgerichtet und damit CRA-ready.

Siemens auf der AMB 2026: Halle 2, Stand 2B10

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