Zerspanung mit Sensorik

Sandvik schafft den „blinden Fleck“ beim Werkzeugeingriff aus der Welt

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So arbeiten smarte Sandvik-Coromant-Systeme zusammen

Übertragt das Sandvik-Coromant-System namens Coroturn Plus Daten live an den Coroplus Viewer auf einem PC oder auf einem Tablet, erhalten die Bediener passive Echtzeiteinblicke in Sachen Oberflächenrattern und Schnittkräfte, heißt es. Bei Überschreitung von Grenzwerten können auch akustische Alarme empfangen werden. Darüber hinaus könne man Trends im Vergleich zu Referenzprozessen herausfinden, bei Überschreitung von Grenzwerten Warnhinweise erhalten, Werte und Abweichungen überprüfen sowie Ereignisse markieren, um die Ursachenanalyse zu beschleunigen. Im Laufe der Zeit zeigten die gesammelten Signale an, wann eine Wendeschneidplatte das Ende ihrer Lebensdauer erreicht habe. So können die Mitarbeiter die WSP zum richtigen Zeitpunkt austauschen und sowohl vorzeitige Wechsel als auch gravierende Maschinenausfälle durch Bruch des Werkzeugs vermeiden.

Der maschinenintegrierte Schutz gehört auch dazu

Die nächste Stufe ist laut Sandvik Coromant der maschinenintegrierte Schutz, bei dem Coroturn Plus mit Coroplus Connected kombiniert wird. In diesem Modus werden die gleichen Signale an die CNC der Maschine weitergeleitet. Über die Software oder per NC-Code legen die Benutzer dann Grenzwerte für Rattern, Werkzeugbelastung und Vibrationen fest. Trete ein unerwartetes Ereignis auf, leite die Steuerung automatisch Schutzmaßnahmen ein. Dazu gehören das Anhalten nach einer Blockade, optionale Pausen sowie die Übersteuerung von Vorschub- und Schnittgeschwindigkeit. All dies ermöglicht nach Aussage von Sandvik Coromant eine verbesserte, maschinengesteuerte Entscheidungsfindung und eben eine „echte“ Automatisierung der Zerspanungsprozesse.

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