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Hannover Messe 2019 Sensorloses Bremsenmonitoring für Linearbremse

| Redakteur: Stefanie Michel

Mayr hat das Leistungsspektrum seiner Kupplungen und Bremsen deutlich erweitert. Es steht unter anderem ein Modul zum Bremsenmonitoring von Linearachsen bereit, das auch auch kleine Bremsengrößen überwacht.

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Die elektromagnetische Ausführung der bewährten Linearbremsen-Baureihe Roba-Linearstop ist für die Überwachung mit dem Modul Roba-Brake-Checker zugelassen.
Die elektromagnetische Ausführung der bewährten Linearbremsen-Baureihe Roba-Linearstop ist für die Überwachung mit dem Modul Roba-Brake-Checker zugelassen.
(Bild: Mayr Antriebstechnik)

Der Automatisierungsgrad steigt, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter wird immer enger – in allen wichtigen Industriebranchen sind die Roboter auf dem Vormarsch. Maschinen und Anlagen werden immer leistungsdichter, immer schneller. Und damit steigen auch die Anforderungen an die einzelnen Komponenten. Mayr Antriebstechnik präsentiert auf der Hannover Messe 2019 mit der Roba-servostop-Baureihe kleine, leistungsstarke Sicherheitsbremsen. Sie sind mit ihrer schlanken Bauform und dem geringen Gewicht auf die Anforderungen der Robotik zugeschnitten.

Linearbremse für schwerkraftbelastete Vertikalachsen

Daneben hat das Unternehmen mit der Roba-linearstop in elektromagnetischer Ausführung eine fluidfreie Linearbremse im Programm, die dafür konzipiert ist, schwerkraftbelastete Vertikalachsen abzusichern. Sie kommt bei Anwendungen zum Einsatz, bei denen keine Kompressoren beziehungsweise Aggregate für Druckluft oder Ölhydraulik zur Verfügung stehen beziehungsweise unerwünscht sind – wie zum Beispiel in der Medizintechnik, der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, wo hohe Hygienestandards gefordert werden.

Für diese Bereiche eröffnen sich nun mit dem intelligenten Modul Roba-brake-checker auch neue Möglichkeiten für das Bremsenmonitoring. Denn mit einer neuen Ausführung des Moduls können jetzt dank noch feinerer Auswertung auch kleine Bremsengrößen ab einem Bremsmoment von 0,7 Nm versorgt und überwacht werden. Die Roba-linearstop ist damit heute nicht nur die einzige elektromagnetische Stangenbremse auf dem Markt, sondern jetzt mit Hilfe des Moduls auch in den kleinen Baugrößen überwachbar.

Bewegung der Ankerscheibe analysieren

Das intelligente Modul Roba-brake-checker arbeitet ohne Sensoren. Stattdessen erkennt es durch die Analyse von Strom und Spannung die Bewegung der Ankerscheibe und weiß zu jedem Zeitpunkt, in welchem Zustand sich die Bremse befindet. Es überwacht neben Schaltzustand, Temperatur und Verschleiß auch auf Zugweg- oder Zugkraftreserve, also ob der Magnet noch in der Lage ist, die Ankerscheibe anzuziehen.

Mit dem Modul bietet Mayr nach eigenen Angaben als einziges Unternehmen im Standard eine intelligente Lösung für die sensorlose Überwachung elektromagnetischer Bremsen an.

Das Model lasse sich einfach und schnell in Maschinen und Anlagen integrieren und auch bestehende Installationen könnten problemlos nachgerüstet werden. Gerade auch bei kleinen Stückzahlen sei das Modul eine kostengünstige Lösung. Dass beim Monitoring die Bremsen in Standardausführung zum Einsatz kommen, biete nicht nur Vorteile in Hinblick auf Kosten und Lieferzeit, sondern kommt zum Beispiel auch beim Korrosionsschutz zum Tragen. Denn die Bremsen könnten einfach, schnell und sicher überlackiert werden – zum Beispiel wenn die Korrosionsbelastung sehr stark ist und gemäß der Norm DIN EN ISO 12944 Schutzmaßnahmen erforderlich sind (C5), beispielsweise bei Windkraftanlagen oder Anwendungen im maritimen Bereich.

Mayr Antriebstechnik auf der Hannover Messe 2019: Halle 25, Stand D30

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