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6. Die Blockchain muss für die Zukunft stärker ausgebaut werden!
Die Blockchain-Technik verändert Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle. Doch findet man sie im deutschen Maschinenbau kaum, heißt es weiter. Die Maschinen seinen zwar digitalisiert aber eben nicht wirklich smart. Wären sie dass, so die Experten von FTI-Andersch, dann könnte mithilfe der Blockchain deren Funktionsweise lückenlos und manipulationsfrei protokolliert werden. Das ist für das Leasing, im Falle der Überlassung einer Maschine oder bei einer vereinbarten Dienstleistung bezüglich der Anlagen wichtig. Doch weil die Masse an Anwendungen für smarte Maschinen fehlten, dämmere die Sache noch vor sich hin.
Dennoch rät FTI-Andersch dazu, sich die Blockchain-Technik näher anzuschauen, um die Geschäftsmodelle anpassen zu können, wenn sich die Lage ändert. Denn entwickle man eine smarte Maschine und ein Geschäftsmodell ohne Berücksichtigung der Blockchain, fehle am Ende die technologische Kompetenz dafür. Die Maschinen könnten später auch nur schwer in eine moderne, vernetzte Umgebung eingebunden werden. Man sollte deshalb schon jetzt überprüfen, wo man in dieses Know-how investieren will, um Blockchain-Prototypen an das Maschinensortiment und das Geschäftsmodell andocken zu können. Denn Blockchain sei längst kein Hype mehr, sondern industrierelevant.
7. Der Aufbau resilienter Produktionsnetzwerke kostet, ist aber unumgänglich!
Egal, ob Pandemie, Umweltkatastrophen oder Rohstoffknappheit sowie politische Entwicklungen – alles stört eine fristgerechte Produktion und Auslieferung, gibt Lanza zu bedenken. Die Lieferketten drohten zu zerreißen und seien aufgrund ihrer Komplexität heute so fragil wie nie. Im Ernstfall kann es teuer werden. Leider kostet der Aufbau neuer Lieferketten, die Entwicklung von Notfallplänen, kompensierende Logistikkonzepte und eine automatische Supply Chain vorab viel Geld und ein ROI der präventiven Maßnahmekosten sei nicht direkt zu erwarten. Die Amortisation komme, brauche aber ihre Zeit. In Zeiten der Pandemie fehlt viele aber das nötige „Kleingeld“, weshalb man lieber die Augen verschließt, sagt Lanza, bis es zu spät ist!
Deutsche Maschinenbauer, so die Wissenschaftlerin, sollten aber umso mehr in Präventivmaßnahmen investieren je abhängiger sie von Lieferanten sind. Sie empfiehlt, zu untersuchen, bei wem es Engpässen geben kann und durch wen sich der Ernstfall am empfindlichsten auswirken kann. Wer das Geld nicht in die Hand nehme, turne ohne Netz hoch oben am Trapez und der Fall sei nur eine Frage der Zeit. Damit das alles klappt, sollte man also auf eine Fabrikstandardisierung setzen sowie seine Wertströme analysieren und gegebenenfalls optimieren.
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