Energieversorgung Siemens Energy gliedert Geschäftsbereich Transformation of Industry aus

Quelle: Pressemitteilung Siemens Energy 3 min Lesedauer

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Der Geschäftsbereich Transformation of Industry von Siemens Energy soll ein unabhängiges Unternehmen für industrielle Energielösungen werden. Transformation of Industry werde Industriekunden unter anderem bei Energieeffizienz, Elektrifizierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung unterstützen.

Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender von Siemens Energy, sieht Potenzial für profitables Wachstum bei Transformation of Industry.(Bild:  Siemens Energy)
Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender von Siemens Energy, sieht Potenzial für profitables Wachstum bei Transformation of Industry.
(Bild: Siemens Energy)

Siemens Energy beginnt mit den Vorbereitungen für die rechtliche und operative Verselbstständigung seines Geschäftsbereichs Transformation of Industry. Man will daraus ein starkes und unabhängiges Unternehmens für industrielle Energielösungen schaffen. Die künftige Aufstellung soll Transformation of Industry mehr unternehmerische Flexibilität und zusätzliche Möglichkeiten für weiteres Wachstum eröffnen. Für Siemens Energy bedeutet dies die Entkonsolidierung des Bereichs, doch gleichzeitig behält man eine wesentliche Minderheitsbeteiligung bei, um die weitere Unternehmensentwicklung zu unterstützen, so der Konzern.

Transformation of Industry unterstützt Industriekunden weltweit dabei, ihre Anlagen und Prozesse effizienter, zuverlässiger und mit geringeren Emissionen zu betreiben. Das Portfolio umfasst unter anderem Industriedampfturbinen, Kompressoren, Elektrolyseure für die Wasserstoffproduktion, Generatoren und Motoren sowie Lösungen für die Schifffahrt und Unterwasseranwendungen. Im Geschäftsjahr 2025 erzielten die rund 17.000 Beschäftigten einen Umsatz von 5,7 Milliarden Euro.

Christian Bruch, Vorstandsvorsitzender der Siemens Energy AG: „Transformation of Industry hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich entwickelt und ist heute ein profitables Geschäft mit hohem Wachstum. Wir sehen Potenzial für weiteres profitables Wachstum, wenn wir die weitere Entwicklung des Geschäfts beschleunigen können.“

Mehr strategische Flexibilität für Transformation of Industry

In der heutigen Konzernstruktur konkurriert Transformation of Industry bei Investitionen mit Geschäftsbereichen, die noch schneller wachsen. Zudem bedient Transformation of Industry größtenteils andere Märkte als die übrigen Geschäfte von Siemens Energy. Diese Märkte, darunter Öl und Gas, Chemie, Papier, Zement und Schifffahrt, sind häufig dynamischer, stärker transaktionsgetrieben und von anderen Kundenbedürfnissen geprägt. Als eigenständiges Unternehmen könnte Transformation of Industry noch schneller agieren.

Christian Bruch: „Wenn wir unsere Struktur nicht verändern, begrenzen wir die Möglichkeiten von Transformation of Industry. Unser derzeitiger Investitionsschwerpunkt liegt auf der Stromerzeugung und der Stromübertragung. Dort erzielen Investitionen kurzfristig höhere Erträge.“

Power für die Industrie von morgen

Perspektiven für zukunftsfähige Energieversorgung von Produktionsbetrieben

Industrial Energy Summit
(Bild: VCG)

Von der Energiebeschaffung über Eigenstromversorgung und Speicherkonzepten bis hin zu Effizienzstrategien in der Energienutzung: der INDUSTRIAL ENERGY SUMMIT vernetzt Entscheider, Ingenieure und industrielle Anwender und liefert Antworten auf die Frage, wie eine wettbewerbsfähige Energieversorgung für Fertigungsbetriebe konkret aussieht. Die Themen und Lösungen der Veranstaltung sind praxisnah, technisch fundiert, und insbesondere für die produzierende Industrie von essenzieller Bedeutung.

Transformation of Industry profitiert von langfristigen Wachstumstrends und einer breiten Aufstellung. Dazu gehören Energieeffizienz und Bezahlbarkeit, die Elektrifizierung der Industrie, Dekarbonisierung und Digitalisierung sowie die steigende Nachfrage nach Versorgungssicherheit. Das Geschäft verfügt über starke Positionen in attraktiven Märkten wie Öl und Gas, Prozessindustrie, Rechenzentren und Schifffahrt. Hinzu kommt ein breites Technologie- und Serviceportfolio.

Der hohe Serviceanteil von rund 50 Prozent am Gesamtumsatz sorge für stabile und wiederkehrende Erträge. Mehr als 85.000 installierte Einheiten weltweit bilden eine solide Grundlage für weiteres internationales Wachstum. Nach der Einführung der künftigen Marke Omterra wird das auszugliedernde Geschäft zunächst unter dieser Marke auftreten. Transformation of Industry verfügt über ein Netzwerk wichtiger Fertigungsstandorte in Deutschland: Dazu gehören unter anderem Duisburg, Erlangen, Görlitz, Mülheim an der Ruhr, Nürnberg, Erfurt und Leipzig. Weitere wichtige Standorte befinden sich unter anderem in Europa, den USA, Indien, China, Brasilien und Saudi-Arabien.

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