FEM-Simulation Simulationsberechnungen zur Verifizierung der Vergangenheit
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Simulationstechnologien können nicht nur die Zukunft beeinflussen, wie die FEM-Analyse eines geschichtsträchtigen Cold Case zeigt.
Im Jahr 1967 wurde am hochalpinen Grenzpass zwischen Osttirol (Österreich) und dem Cadore, in der italienischen Provinz Belluno, ein Sprengstoffanschlag auf den 220-Kilovolt-Strommasten Nr.119 auf der Porzescharte verübt. Der Anschlag führte zu einer schweren diplomatischen Krise zwischen Österreich und Italien und gilt als einer der dramatischsten Vorfälle des Südtirol-Konflikts. Gemeinsam mit Prof. Dr. Ing. Harald Hasler MSc MA, gerichtlich beeidetem Sachverständigen für Explosionswesen, Sprengtechnik, Minen und Forensik, hat Merkle CAE Solutions über ingenieurtechnische Simulationsberechnungen die Vergangenheit nachgestellt.
Simulation kann nicht nur Vorhersagen treffen, sondern auch Vergangenes verifizieren. Das ist der Kern der Schadensimulation, trifft aber auch für Kriminalfälle mit geschichtsträchtigem Sprengstoff zu. Hintergrund der Untersuchung der Sprengung ist, dass Prof. Hasler umfangreiche wissenschaftliche Feldversuche und Experimente sowie genaueste Rekonstruktionen mit verschiedenen Sprengstoffen durchführte, die in seinem Buch „Wissenschaftliche Neubeurteilung der Rechtssache ‚Porzescharte 25. Juni 1967‘“ detailliert beschrieben sind. Dabei traten Widersprüche zutage, die deutlich machten, dass das Geschehen kaum so abgelaufen sein konnte, wie es in den Gerichtsakten beschrieben wird.
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