Druckerhöhungsanlagen

Smarte Druckerhöhungsanlagen bieten mehr als nur Druck

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Die Auswahl der Pumpen hängt zum einen von den erforderlichen Drücken und Fördervolumina der Verbraucher ab, zum anderen spielen die verfügbaren Platzverhältnisse eine Rolle: Der Platz zum Aufstellen von Apparaten und Anlagen wird immer knapper und teurer; häufig ist die Dimension eines Systems entscheidend für die Auftragsvergabe. Der verfügbare Raum beziehungsweise Platz ist beispielsweise für Apparatebauer und OEM-Anbieter eine absolut kritische Größe. Selbst Technikräume in Gebäuden schrumpfen unter dem Gebot der optimalen Raumnutzung.

Kleinere Pumpen sparen Platz in Druckerhöhungsanlagen

Im Lastenheft der CM-Pumpen stand die kompakte Bauweise ganz oben auf der Prioritätenliste. Verglichen mit anderen Pumpen besitzt die CM wesentlich kleinere Abmessungen. Dieses Downsizing ist das Ergebnis fortschrittlicher Hydraulik- und Produktionstechniken, die es möglich machten, die Abmessungen der Laufräder, der Laufradkammern und der Gleitringdichtung zu verkleinern.

Mit bis zu 7 m³/h bei 5 bar fördern CM-Pumpen beispielsweise Prozess- oder Rohwasser zu einer Umkehrosmose-Anlage (die arbeiten in der Industrie ebenso wie im Krankenhaus oder im Hotel zur Bereitstellung von Permeat). Mit zwei Materialausführungen (1.4301/1.4401) eignet sich die Anlage für Medien mit geringer Restleitfähigkeit.

Für höhere Drücke und Fördervolumina bei der Umkehrosmose bieten sich mehrstufige vertikale Hochdruckpumpen der Baureihe CR an. Während CR-Pumpen unmittelbarer Teil der Membrananlage sind, indem sie den zur Auftrennung an der Membran erforderlichen hohen Druck bereitstellen, reichen zum Heranführen des Rohwassers beziehungsweise zum Verteilen des Permeats die geringeren Drücke der CM-Pumpe aus.

IE4-Energieeffizienzmotoren als Standard angeboten

Interessant ist auch dies: CRE-Pumpen arbeiten mit einer Drehzahl von 3600 min-1. Durch die höhere Ausgangsdrehzahl liefert die Pumpe eine größere Fördermenge beziehungsweise mehr Förderhöhe als die bisher angebotene Variante mit 2900 min-1, denn gemäß den Affinitäteverhältnissen bei der Drehzahlstellung bringt eine doppelt so hohe Drehzahl den vierfachen Förderdruck. Das bedeutet in der Praxis, dass der Anlagenbauer beziehungsweise Betreiber für die gleiche Förderleistung eine kleinere Hydraulik einplanen kann, er also beim DEA-Einsatz Platz spart. International tätige Anlagenbauer werden es begrüßen, nunmehr mit einem 50/60-Hz-Motor zu arbeiten.

Während andere Pumpenhersteller hocheffiziente Antriebsmotoren für einen deutlichen Mehrpreis anbieten, bietet Grundfos solche Motoren als Standard an. So sind Hydro Multi E bis einschließlich 2,2 kW Antriebsleistung mit hocheffizienten drehzahlgestellten Motoren ausgerüstet, die die Wirkungsgradanforderungen der Effizienzklasse IE4 (gemäß IEC TS 60034-31 Ed. 1) deutlich übertreffen. Da derzeit seitens der EU-Ökodesign-Richtlinie erst die Effizienzklasse IE2 gefordert ist, eilt die Hydro Multi E hinsichtlich ihrer Energieeffizienz Jahre voraus. Speziell im unteren Leistungsbereich erreicht der MGE-Motor deutliche Wirkungsgradvorteile.

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