Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik

Smartes „Hochdruckgebiet“ erfreut Schaumteilehersteller

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Steuerluft in hochwertiger Qualität ist gefragt

Die Steuerluft müsse im Gegensatz zur Entformungsluft qualitativ hochwertiger sein: „Trocken, staubfrei und wenig ölhaltig.“ Seit 2017 sei die Druckluftqualität insgesamt sehr hoch, da die große Station komplett trockene Druckluft liefere: „Wir haben hier extra die FF-Modelle mit den integrierten Trocknern angeschafft“, erklärt Schmitt, „und bei den älteren GA-Kompressoren haben wir jeweils separate FD-Kältetrockner von Atlas Copco nachgerüstet.“ Hierdurch sei die Produktion insgesamt noch sicherer geworden. Denn durch die aufbereitete Luft arbeiten Regler und Zylinder sauberer, so dass weniger Ausfälle zum Beispiel an den Magnetventilen zu verzeichnen sind.

Druckluftkessel kompensieren starke Schwankungen im Versorgungsnetz

Um die starken Druckluftschwankungen optimal auszugleichen, wurden für höhere Bedarfe außerdem große Druckluftkessel angeschafft. „Wir brauchen teilweise überall gleichzeitig Luft“, sagt Schmitt, „und dann wieder nur vereinzelt. Da kamen selbst die VSD-Maschinen mit dem Regeln nicht immer hinterher.“ So schwankt der Druckluftbedarf beispielsweise der EPP-Produktion zwischen 600 und 1600 l/s (~36 bis 96 m³/min). Um das zu stemmen, helfen nun drei Behälter, darunter zwei große mit jeweils 10000 l Fassungsvermögen. In der EPS-Produktion stehen derzeit zwei 8000-l-Tanks; wenn die neue Halle fertiggestellt ist, sollen weitere hinzukommen.

Für den ausfallsicheren Betrieb der Kompressoren hat Schlaadt mit Atlas Copco einen Wartungsvertrag für fünf Jahre abgeschlossen. Vertrieb und Service arbeiteten bei Atlas Copco gut Hand in Hand, meint Schmitt: „Vor Jahren hatten wir mal ein defektes Verdichterelement. Noch am selben Tag gab uns Atlas Copco das Angebot herein, so dass wir die Reparatur schnell veranlassen konnten.“ Schlaadt produziert übrigens auch in Dillingen an der Donau, Bitzfeld bei Heilbronn, Mülheim an der Ruhr sowie New Bern in den USA, damit die Transportwege zu den Kunden möglichst kurz sind. In allen Werken versorgen Atlas-Copco-Kompressoren die Produktion. „Bei so vielen Maschinen müssen wir auch in der Administration auf Effizienz achten“, sagt Schmitt. Das heiße, man wolle möglichst alles aus einer Hand und nur einen Ansprechpartner. Und das wurde erfüllt.

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