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E-CAD-Software So können Konstrukteure Zeit beim Engineering sparen

| Redakteur: Ines Stotz

Mit seinen Softwarelösungen automatisiert WS-CAD die Routineaufgaben von Konstrukteuren. Weiterer Meilenstein: Suite X Plus für die komplette Integration und Engineering Automation.

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Mit dem neuen WSCAD-Editor der Suite X Plus lassen sich DWG- und DXF-Dateien ohne Konvertierung öffnen. Das spart Zeit.
Mit dem neuen WSCAD-Editor der Suite X Plus lassen sich DWG- und DXF-Dateien ohne Konvertierung öffnen. Das spart Zeit.
(Bild: WSCAD)

Kernstück der zukünftigen WS-CAD-Suite X Plus ist ein neuer Editor, der den gesamten Konstruktionsprozess verbessern und beschleunigen soll. So bietet der Editor neben einer besseren Performance eine 100-prozentige Kompatibilität zu DXF- und DWG-Daten. Pläne, die im DXF- beziehungsweise im DWG-Format vorliegen, lassen sich jetzt im Originaldatenformat mit der WS-CAD-Suite bearbeiten. Die bisher erforderliche Konvertierung und der damit verbundene zeitaufwendige Import und Export der Daten entfällt.

„Building AR“ – zweite App in der WSCAD Suite

Häufig fehlen bei bestehenden Gebäuden und Elektroinstallationen die aktuellen Grundriss- und Leitungspläne in Form von PDF- oder DXF-Daten. Statt aufwendiger Neuvermessung und Konvertierung in ein elektronisches Format bietet WS-CAD die neue App „Building AR“ für mobile Endgeräte. Einfach mit einem Tablet den Raum abscannen und schon haben Gebäudetechniker, Elektroinstallateure, Elektroplaner oder auch Privatanwender exakte elektronische Grundrisse für die weitere Planung der Gebäudetechnik und Elektroinstallation in der WS-CAD Suite X Plus. Das erspare Zeit, vermeide Fehler und bringe mehr Qualität in die Planung.

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Die bisherige Augmented Reality App hat einen neuen Namen und heißt jetzt „Cabinet AR“. Beide Apps sind Bestandteil der WS-CAD Suite und im App Store von Apple und bei Google Play erhältlich. Erweitert wurde auch der Cloud-Speicher: Neben Microsoft One Drive und Dropbox werden nun auch Google Drive und Apple I-Cloud als mögliche Ablageorte für die mit der WS-CAD Suite erzeugten Pläne und Unterlagen unterstützt.

Wscaduniverse.com V2 wird größer und schneller

Die E-CAD-Datenbibliothek wscaduinverse.com wächst weiterhin und soll mit über 1,4 Mio. Datensätzen und aktuell 287 Herstellern punkten. Zu den eingestellten elektrotechnischen Komponenten gibt es Datensätze im WS-CAD- und Eplan-EDZ- sowie in nativen CAD-Formaten wie STEP. Allein im September 2019 kamen über 7000 Step- und 144.368 neue WS-CAD-Datensätze hinzu.

Neu in der Version 2 ist die zugrunde liegende und überarbeitete Datenbank: sie sei bis zu zehn Mal schneller und kompatibel zum ISO/IEC-konformen Datenstandard E-Cl@ss. Damit lassen sich in der Elektroplanung komplette Gerätekataloge oder die Artikelliste eines Projekts einfach weitergeben oder übernehmen, so der Hersteller. Es soll keine Medienbrüche zwischen Maschinen- und Schaltschrankbauer mehr geben.

Ebenfalls überarbeitet und deutlich schneller als bisher sei die neue Search-Engine. In kürzester Zeit stehen laut Hersteller die angeforderten Informationen in übersichtlicher Darstellung zur Verfügung. Neu sind auch Hersteller-Widgets wie zum Beispiel von Schneider Electric – sie vereinfachen die Produktauswahl. Für Hersteller interessant sind die erweiterten Statistiken zur Nutzung der von ihnen bereitgestellten Artikeldatensätze. Der Zugriff von Artikeldaten ist nach einer Registrierung kostenlos.

Neue Schnittstellen optimieren Arbeitsprozesse

Dank zahlreicher Schnittstellen zu PLM- und ERP-Systemen sowie zu anderen Automationsausrüstern lassen sich Arbeitsprozesse optimieren und Datenbrüche vermeiden. Die mit dem Service Pack 3 der Suite X verfügbaren neuen Schnittstellen umfassen beispielsweise das Siemens TIA-Portal (Programmierung der Steuerung), M-Print PRO von Weidmüller (Beschriftungstexte) oder Clip Project Planning und Project Complete von Phoenix Contact (Editieren von Klemmleisten).

Die Features und Funktionen der WS-CAD-Suite X Plus lassen sich konsistent in der Elektrotechnik, im Schaltschrankbau, in der Verfahrens- und Fluidtechnik, Gebäudeautomation sowie Elektroinstallation einsetzen. Und dabei unterschiedliche Engineeringdisziplinen frühzeitig miteinander zu verzahnen und zu integrieren, damit die wachsende Komplexität in Konstruktionsprozessen beherrschbar bleibt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Partnerportal www.elektrotechnik.de

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