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Produktions-Know-how auf der EMO Hannover 2019 So verschlafen Zerspaner die Zukunft nicht

| Redakteur: Peter Königsreuther

Emag zeigt unter anderem Weltpremieren zum Thema E-Mobilität, Automatisierung und umati in Zeiten der Vernetzung. Halle 17 am Stand C29.

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Ob mit oder ohne Verbrenner: Diese Teile werden immer irgendwie gebraucht, ist sich Emag sicher. Außer der E-Mobilität fokussiert man auch Industrie 4.0 und ganz speziell umati, was man auch praktisch demonstrieren wird.
Ob mit oder ohne Verbrenner: Diese Teile werden immer irgendwie gebraucht, ist sich Emag sicher. Außer der E-Mobilität fokussiert man auch Industrie 4.0 und ganz speziell umati, was man auch praktisch demonstrieren wird.
(Bild: Emag)

Eines der Megathemen der Emag-Gruppe ist die Elektromobilität und die zu erwartenden Auswirkungen auf Hersteller und Zulieferer, heißt es. Also weiter so wie bisher? Nein, wenn überhaupt, mahnt Emag, dann ist jetzt die richtige Zeit sich zu positionieren. Welche Bauteile werden in Zukunft benötigt? Welche Fertigungslösungen gibt es? Welche Investitionen erwarten mich? Passende Antworten auf viele Fragen dazu werde es bei Emag geben. Dabei wird man nicht nur auf neue Bauteile treffen, wie etwa Achsdifferentiale oder Bremsscheiben, die unabhängig vom Antrieb weiterhin benötigt werden, betont der Aussteller.

Sichere „Direktleitung“ zu umfassendem Service

Auch Smart Factory steht ganz oben: die optimale Vernetzung zwischen Kunden und dem Emag-Service garantiere die Serviceplus App. Emag erklärt, dass man einfach mit der App einen QR-Code auf der Maschine scannen muss und schon landet man beim Service direkt über einen sicheren Emag-Server, kann einen Servicerückruf erbitten oder direkt eine Ersatzteilanfrage starten. Die Servicetechniker wissen sofort, um welche Maschine es sich handelt und worauf zu achten ist, sagt Emag. Auch lande man automatisch beim richtigen Ansprechpartner.

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Umati erobert den Maschinenbau

Neue Industrie-4.0-Ideen vernetzen die Emag-Maschinen dabei prozesssicher. Man zeigt auch wie Daten visualisiert werden können. Der Datenfluss an sich wird anhand eines Modells demonstriert. Eine Vernetzung ganz anderer Art, nämlich zwischen 17 Projektpartnern und dem VDW, hat zu der Entwicklung von umati (universal machine tool interface) geführt, das auf der EMO Hannover 2019 zum ersten Mal vorgestellt wird. In Halle 9 wird dazu eine Demonstration des Schnittstellenstandards gezeigt und Fachbesucher können sich über das Projekt informieren. Wie die Implementierung bei Emag funktioniert, kann man ebenfalls auf dem Themenstand zu Industrie 4.0 in Halle 9 erleben.

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