Zerspanung Spannmittel sichern Genauigkeit bei der Fünf-Achs-Bearbeitung
Wer mit einem Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum optimale Rationalisierungseffekte erzielen möchte, sollte die Rüstzeit auf der Maschine auf ein Minimum reduzieren. Effiziente Spannmittel sorgen für einen schnellen, hochpräzisen Werkstückwechsel sowie für µm-genaue Bearbeitung.
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Mit den richtigen Spannmitteln wird ein Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum zur hochproduktiven Hauptzeitmaschine, die dem Anwender ein Höchstmaß an Präzision und Rentabilität sichert. Das umfassende Spanntechnikprogramm und Beratungs-Know-how des Lauffener Spann- und Greiftechnikspezialisten Schunk bietet beste Voraussetzungen, dass die Leistung der Maschine auch in der Rentabilität spürbar wird.
Hauptzeitparalles Rüsten erhöht den Durchlauf
Mit dem Nullpunktspannsystem Unilock (Bild 1) rüstet der Bediener hauptzeitparallel, das heißt während die Maschine ein anderes Werkstück bearbeitet. Das erhöht den Output, senkt die Kosten und schließt Bedienerfehler beim Spannvorgang aus. Innerhalb weniger Sekunden werden beim Werkstückwechsel die fertig eingerichteten Werkstückpaletten mit Unilock-Schnittstelle referenzgenau in der Maschine fixiert, positioniert und gespannt. Aufgrund des einheitlichen Spannbolzens können die Werkstücke zudem im fliegenden Wechsel zu anderen Bearbeitungen wandern.
Fixierung und Positionierung über Kurzkegel
Die Fixierung beziehungsweise Positionierung erfolgt über einen Kurzkegel. Dies sorgt für eine Wechselwiederholgenauigkeit von < 0,005 mm und bietet damit beste Voraussetzungen für die Präzisionsbearbeitung auf einer Fünf-Achs-Maschine. Die Verriegelung erfolgt mechanisch über ein Federpaket, ist selbsthemmend und formschlüssig. Dabei werden Haltekräfte von bis zu 75 000 N erreicht. Anwendungsbeispiele aus metallverarbeitenden Betrieben belegen, dass mit Einsatz des Systems die Rüstkosten um bis zu 90% reduziert werden können.
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