Flurfördererzeuge

Sparsame Stapler stehen ganz oben auf der Wunschliste

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Staplerbauer befinden sich im Spannungsfeld mehrerer Trends

Die wie Linde zur Kion-Gruppe gehörende Hamburger Still GmbH sieht die Stapleranbieter im Spannungsfeld gleich mehrerer Trends: Zum einen sollten bedienerfreundliche Flurförderzeuge flexibel einsetzbar sein, zum anderen forderten Betreiber zunehmend die Automatisierung von Flurförderzeugen.

„Still widmet sich daher verstärkt dem Dual-Betrieb: Fahrer bedienen wie gewohnt ihr Flurförderzeug, und bei Bedarf arbeitet das Fahrzeug automatisch, zum Beispiel in Pausen oder während der Nachtschicht“, sagt Dipl.-Ing. Christian Baerwolff, Leiter Marketing bei Still. Die Hamburger sehen auch eine zunehmende Bedeutung der Elektrostapler. Sie sind umweltfreundlich, energie-effizient und können immer mehr Paletten pro Stunde umschlagen. Das sei auch der Grund, warum sie immer häufiger Aufgaben im harten Außeneinsatz übernähmen, der bisher von Diesel- oder Treibgasstaplern dominiert würde.

Wichtige Trends für 2009 werden nach Ansicht von Francesco Chinaglia, Director Marketing und Vertrieb der ebenfalls zur Kion-Gruppe gehörenden italienischen OM Carelli Elevatori S.p.A., neben dem Kostenbewusstsein spezialisiertes Lagertechnik-Equipment und die Nachfrage nach „sauberen“ Dieselstaplern sein, wie dies auch durch EU-Richtlinien vermehrt gefordert würde. „Wir werden weiterhin unsere komplette Produktpalette im Hinblick auf niedrigere Wartungs- und Betriebskosten verbessern. Eine einfach duchzuführende Wartung wird in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen, da hier niedrigere Wartungskosten mit reduzierten Standzeiten einhergehen. Die Nachfrage nach Gabelstaplern mit minimierten Wartungskosten, die außerdem einfache Problembehebung ermöglichen, wird zunehmen“, so Chinaglia.

Thema Energiesparen ganz oben auf der Wunschliste der Kunden

Ganz oben auf der Wunschliste der Kunden steht das Thema Energiesparen. „Wir arbeiten parallel an der Weiterentwicklung des Hybrid- und Brennstoffzellenantriebs. Außerdem rückt bei Toyota das Thema Energiemanagement und Energierückgewinnung in den Vordergrund“, erklärt Matthias Fischer, Geschäftsführer der Toyota Material Handling Deutschland GmbH. „Bei unseren Staplern schlägt sich das bereits in der Drehstromtechnik und bei der Bremsenergie-Rückgewinnung nieder“, so Fischer.

Auch für Linde ist Energiesparen beileibe keine Modeerscheinung — im Gegenteil: Seit vielen Jahren arbeitet man an der Optimierung der Stapler. Ein Beispiel ist die aktuelle Elektrostapler-Baureihe mit 1,2 bis 2 t Tragfähigkeit, die, mit Energiemanagement und Kompaktachse ausgestattet, trotz höherer Leistung nach Unternehmensangaben bis zu 15% weniger Energie verbraucht als entsprechende Konkurrenz-Modelle.

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