Flurfördererzeuge

Sparsame Stapler stehen ganz oben auf der Wunschliste

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Um seinen Vorsprung vergleichbar zu machen, hat Linde-MH vor drei Jahren den so genannten Effizienzindikator geschaffen. Diese dimensionslose Kennzahl setzt die bewegte Last in Beziehung zum Produkt aus Zeit und Energiebedarf. In Arbeitsspielen erreichen Stapler von Linde demnach beste Effizienzwerte.

Pressesprecherin Oder: „Der Grund dafür liegt auch bei den verbrennungsmotorischen Staplern nicht zuletzt im Antriebskonzept: Neben sparsamen Motoren sorgt der kontinuierlich weiterentwickelte Hydrostatikantrieb für ein Maximum an Feinfühligkeit und Präzision bei einem sehr hohen Wirkungsgrad. Für die Betreiber von Flurförderzeugen heißt dies: Auf den gesamten Lebenszyklus eines Flurförderzeugs gerechnet, lassen sich durch kraftstoffsparende Lösungen und hohe Umschlagleistungen beachtliche Einsparungen erzielen.

Blue-Q spart künftig auch bei Diesel-Staplern Energie

Still reduziert stetig den Energieverbrauch seiner Produkte, beispielsweise mit dem intelligenten Energiespar-Programm „Blue-Q“. Es ist für Elektrostapler seit Oktober 2008 Standard und wird in Kürze erstmals auch bei den Dieselstaplern der Serie RX 70 verfügbar sein. Durch eine intelligente Kennlinien-Optimierung des Antriebs wird genau dort Energie eingespart, wo sie den Arbeitsprozess nicht beeinträchtigt. „Man kann Blue-Q mit einem Autofahrer im Stadtverkehr vergleichen, der Kraftstoff spart, weil er seine Fahrweise vorausschauend dem Verkehrsfluss anpasst“, sagt Marketingleiter Baerwolff.

Der energiesparende Blue-Q-Modus beeinflusst dabei nicht nur das Fahrverhalten, sondern auch das intelligente Abschalten von elektrischen Verbrauchern, zum Beispiel Scheinwerfer oder Heizung. In Summe sind laut Still die Nebenverbraucher je nach Ausstattung und Einsatz mit einem Energieanteil von bis zu 35% (E-Stapler) am Gesamtverbrauch dabei.

Den gesamten Energiehaushalt de Staplers optimieren

Energieeffizienz ist auch seit langem ein Kernthema im Hause Jungheinrich. „Hierbei geht es insbesondere darum, den Energieverbrauch je umgeschlagener Palette zu senken. Neben der Energiekosten-Reduktion bietet dies den Betreibern von Flurförderzeugen die Chance, kleinere Batterien einzusetzen oder auf Wechselbatterien zu verzichten. Das entlastet den Geldbeutel der Betreiber deutlich“, so Rosenbach. Den Jungheinrich-Konzepten liegt die Optimierung des gesamten Energiehaushaltes zu Grunde.

„Unsere Entwickler haben also stets den gesamten Energiehaushalt — von der Steckdose bis zum Antriebsrad — im Blick. Ziel ist es, Energie effizient zu nutzen und intelligent zu speichern. Um dies realisieren zu können, setzt Jungheinrich bei seinem Antriebssystem-Konzept auf eigene Software-Entwicklungskompetenz, selbst entwickelte Steuerungen und eigene Elektro-Motoren“, ergänzt Rosenbach.

Aber auch im verbrennungsmotorischen Bereich steht das Thema Energie sparen bei Jungheinrich ganz oben auf der Agenda: Neueste TDI-Dieselmotoren kommen zum Einsatz. Dank der eigenen Software-Entwicklungskompetenz ist Jungheinrich in der Lage, eine intelligente, softwaretechnische Vernetzung von Verbrennungsmotoren und hydrostatischen Getrieben zu realisieren. Technik-Vorstand Rosenbach: „Dadurch laufen diese Motoren stets im optimalen Drehzahlbereich. Unsere eben erst zum Testsieger 2008 gekürten Verbrenner vom Typ VFG 425s-435s belegen dies eindrucksvoll.“

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