Arburg-Nachlese zur K 2016

Spitzenauftritt für Loßburger Kunststoff-Spezialisten

Seite: 4/6

Anbieter zum Thema

Goldene Electric-Zeiten

Für den wirtschaftlichen Einstieg in die elektrische Spritzteilefertigung gibt es seit dem Frühjahr 2016 die Baureihe Golden Electric. Die neuen elektrischen Maschinen mit Schließkräften von 600 bis 2000 kN bieten dank konsequenter Standardisierung ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auf der K 2016 produzierte ein Allrounder 470 E Golden Electric mit einem 32-fach-Werkzeug Schutzabdeckungen für ein Health Care-Produkt.

Auf dem Stand des Arburg-Partners Lauffer Maschinenfabrik wurde zudem die neue vertikale Drehtischmaschine Allrounder 2000 T mit 2000 mm Tischdurchmesser vorgestellt. Das neue Maschinenkonzept zeichnet sich durch eine sehr kompakte Aufstellfläche, ergonomische Tischhöhe von nur 850 mm und viel Platz für größere Werkzeuge aus.

Ein Anwendungs-Highlight waren LSR/LSR-Uhren „ready-to-use“ im Arburg-Design. Das zugehörige Know-how im Mehrkomponenten-Spritzgießen sowie in der Automation und Verarbeitung von Flüssigsilikon (LSR) wurde mit einer effizienten Turnkey-Anlage demonstriert. Ein elektrischer Zwei-Komponenten-Allrounder 570 A produzierte im 75-Sekunden-Spritzgießtakt vollautomatisch zwei zweifarbige Armbänder aus den Flüssigsilikonen (LSR) Silopren 2670 und 2620.

Nicht minder spektakulär war die Fertigung von gebrauchsfertigen Design-Klapptritt¬schemeln. Idee, Design und Umsetzung dieser Anwendung stammen von Arburg. Im Mittelpunkt der Turnkey-Anlage stand die neue hybride Hochleistungs¬maschine Allrounder 1120 H mit 6.500 kN Schließkraft, die in einer Zykluszeit von rund 60 Sekunden je einen 1.092 Gramm schweren Trittschemel fertigte. Das neue Robot-System Multilift V 40 entnahm die acht Einzelteile aus dem Familienwerkzeug und legte diese auf einen Rundtakttisch ab. Dort wurden die beiden Hälften des Trittschemels vormontiert und über eine Wendestation an einen Sechs-Achs-Roboter übergeben, der an den Füßen Stopper ergänzte und die gebrauchsfertig montierten Trittschemel auf ein Förderband ablegte. Bei diesem Konzept arbeiteten der lineare und der Sechs-Achs-Roboter Hand in Hand, d. h. der Sechs-Achs-Roboter kommunizierte direkt mit dem Multilift V 40, der wiederum an die Gestica-Maschinensteuerung angebunden war.

(ID:44360997)