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Spritzgießen von Kunststoff-Autoteilen mit ausgeklügelter Prozesskontrolle

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Herstellung von Automobilkomponenten fordert die Zulieferer in besonderem Maße. Sepal setzt beim Spritzgießen nun auf das intuitiv bedienbare System „Comoneo“ von Kistler, um den Anforderungen der Kfz-Branche auch zukünftig gerecht werden zu können.

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(Bild: Kistler)

Im Bereich der Spritzgießproduktion gehört Sepal, als Teil der international tätigen Unternehmensgruppe Faiveley Plast, wie es heißt, zu den weltweit führenden Unternehmen. Mit einer breiten Produktpalette und einer umfassenden Beratungskompetenz schaffe Sepal für seine Kundschaft maßgeschneiderte Lösungen und eine hohe Wertschöpfungstiefe in einem sehr dynamischen und gesetzlich stark geregelten Marktumfeld. Das in Frankreich beheimatete Unternehmen entwickelt, konstruiert und produziert hochleistungsfähige sowie einsatzspezifisch konzipierte Spritzgussteile für den Automobilsektor aus Polymeren. Dabei machen Abdeckungen rund 80 % der gesamten Produktion aus, merkt das Unternehmen an. Daneben beliefere Sepal aber auch andere Industrien mit hochwertigen Spritzgussteilen, zu denen die Luft- und Raumfahrt sowie die Bau-, Haustechnik- und Elektronikbranche zählen.

Spritzgießproduktion mit klaren Vorstellungen

Kunden schätzten Sepal aufgrund der hohen Anzahl elektrischer Spritzgießmaschinen, die im Gegensatz zu hydraulischen Varianten eine hohe Reproduzierbarkeit bei der Spritzgussteileherstellung erlaubten. Um wichtige Eigenschaften wie Präzision, Funktionalität oder Langlebigkeit eines Produkts garantieren zu können, entwickelt Sepal seine Fertigungsverfahren kontinuierlich weiter, heißt es. Diese Entwicklungen könnten jedoch nur dann stattfinden, wenn nebst innovativer Technik auch das hochspezifische Know-how der Mitarbeiter berücksichtigt werde. Sepal habe sich deshalb nach dem Managementwechsel im Jahre 2015 für eine klare Unternehmensstrategie entschieden: Diese besteht in der konsequenten Fokussierung auf Qualität, verbunden mit der kontinuierlichen Optimierung des gesamten Prozess-Know-hows.

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Gewinn unterstützt Ausbau des Know-hows zur Kunststoffteilefertigung

Für Philippe Rose, Production Manager bei Sepal macht diese Fokussierung absolut Sinn: „Indem die Kommunikation zwischen den verschiedenen Projektteams verbessert wurde, konnten auch sämtliche Produktionsabläufe deutlich schlanker werden.“ Um die Abläufe weiter zu optimieren, reinvestiere Sepal regelmäßig einen Teil des Gewinns in den Ausbau des Prozess-Know-hows. Nur so könne das Unternehmen auf lange Sicht herausragende Produktionsmöglichkeiten für die Abnehmer der Kunststoffteile gewährleisten.

Auch Marc-Antoine Meurisse, Industrietechniker bei Sepal, ist davon überzeugt, dass die tiefgehende Kompetenz der Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg entscheidend ist. Um die Expertise im Unternehmen langfristig zu erhöhen, und um das interne Prozess-Know-how weiter auszubauen, arbeitet Sepal mit dem Forschungsinstitut Centre de formation de la plasturgie (CFP) in Lyon zusammen, wie Meurisse verrät. Diese Einrichtung spiele für technische Entwickler im Bereich der Kunststoffverarbeitung weltweit eine führende Rolle. Für Sylvain Fontaine, seit über drei Jahren als Projektleiter bei Sepal tätig, ist der Austausch mit anderen Fachleuten immer wieder wertvoll und führt gleichzeitig nicht selten zu konkreten Resultaten: „Es hat sich offenbart, dass je tief greifender das Prozessverständnis unserer Mitarbeiter wurde, unsere Anlagen umso stabiler liefen.“

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