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EMO Hannover 2019 Sprutcam 12 mit neuen Funktionen

Redakteur: Stefanie Michel

Die aktuelle Version 12 der CAM-Software Sprutcam wird am Stand von Datentechnik Reitz vorgestellt. Die Funktionen wurden erweitert, der Preis beibehalten.

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Das System Centum kombiniert Drucken und Fräsen mithilfe von Robotern – hier am Beispiel einer Heckspoilerfertigung.
Das System Centum kombiniert Drucken und Fräsen mithilfe von Robotern – hier am Beispiel einer Heckspoilerfertigung.
(Bild: Datentechnik Reitz)

Sprutcam V12 beinhaltet neue Funktionen, wie die Simulation und Bearbeitung von G-Code oder die neue datenbankbasierte und offene Werkzeugverwaltung. Von seinen Wettbewerbern unterscheidet sich Sprutcam nach eigenen Angaben durch eine komplette Rohteilnachführung, in welcher immer das Material erkannt wird und in jedem Prozess eine Restmaterialerkennung durchgeführt wird. Ein weiteres Merkmal ist die Simulation bereits während der Programmierung. So programmiert der Anwender bereits in der Simulationsumgebung, was Programmierfehler reduzieren soll.

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Neue Werkzeugverwaltung

Die neue Werkzeugverwaltung war der Wunsch der über 600 Kunden in Deutschland. Auf Basis einer SQL-Datenbank wurde sie erweitert, dass nun beliebige Schnittstellen zu externen Werkzeugsystemen zur Verfügung stehen. Außerdem wurde die Bedienbarkeit verbessert. Die Werkzeugverwaltung gleicht sich dem „Look & Feel“ der Software. Bereits beim Definieren des Werkzeugs kann eine Ansicht der Bearbeitungsteils eingeblendet werden. Somit sei es deutlich einfacher die geeigneten Werkzeuge zu wählen. Auch 3D-Werkzeugdaten können in Step, IGES, Parasolid oder STL eingelesen werden.

In Sprutcam 12 besteht nun auch die Möglichkeit den CNC-Code simulieren zu können. Das Ergebnis der Simulation steht für künftige Sprutcam-Operationen zur Verfügung. Somit kann zwischen Sprutcam-Operationen und G-Code-Operationen ständig gewechselt werden. Bestehende Programme finden so wieder zurück in Ihre Fertigung mittels CAD/CAM.

Additive 5-Achs-Drucken nun möglich

Außerdem stehen weitere Operationen in der Version 12 für die Bearbeitung von Drehmaschinen, Fräsmaschinen, Erodiermaschinen, Tangentialmesser, Schneiden, 3D-Drucken, Schleifen oder Roboter bereit. Die Bearbeitungsfunktionen wurden erweitert und besonders im 5-Achs-Fräsen noch anwenderfreundlicher gemacht, so der Anbieter. Auch das additive 5-Achs-Drucken ist nun möglich und wird für das System Centum von Datentechnik Reitz eingesetzt. Mit Centum besteht die Möglichkeit am Roboter die Verfahren Drucken und Fräsen zu kombinieren.

Neben der Software wird ein Kuka Roboter präsentiert, welcher mithilfe von Sprutcam Bearbeitungsteile im 3D-Druck erstellt, sowie Teile durch Fräsoperationen bearbeitet. Die Kombination aus Drucken und Fräsen am Roboter hat im Jahr 2018 und 2019 mehrere Preise gewonnen. Sprutcam bietet die Möglichkeit beliebige Roboter anzusteuern und die unterschiedlichsten Verfahren wie Drucken, Fräsen, Schneiden auf den Robotern zu programmieren und durchzuführen.

Trotz vieler neuer Funktionen in Sprutcam 12 wurde der Kaufpreis beibehalten: Ein komplettes System für Drehen und Fräsen bis zur 5-Achs-Simultanbearbeitung liegt unter 7000 Euro, ein 3D-Fräspaket unter 5000 Euro.

CAD/CAM Systeme Datentechnik Reitz auf der EMO Hannover 2019: Halle 9, Stand H05

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