Euroblech 2008

SSAB setzt mit neuen Legierungen Maßstäbe bei Werkzeug-, Nitrier- und Vergütungsstählen

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Stahl-Legierung mit Härte von 300 HB

Die Legierung Toolox 33 hat eine Härte von 300 HB. Damit dringt sie in den Härtebereich der Stahllegierungen 1.2311, 1.2312 und 1.2738 vor, wobei die maschinelle Bearbeitbarkeit besser ist.

Charakteristisch ist für diesen Messersitz aus der Legierung Toolox 33 die Formstabilität.Bilder: SSAB (Archiv: Vogel Business Media)

Der Werkstoff lässt sich gut erodieren, ätzen, polieren und schweißen. Einzigartig sei auch die Eignung zum Brennschneiden. Damit könne in vielen Fällen der Bearbeitungsaufwand und auch der Stahlverbrauch verringert werden. Entsprechende Bearbeitungsrichtlinien hat der Stahlhersteller am Stand parat.

Breites Anwendungsspektrum für Stahl-Legierung

Das Anwendungsspektrum dieser Legierung reicht von Maschinenbaukomponenten über Form- und Biegewerkzeuge bis hin zu Konstruktions- und Verschleißteilen. Aufgrund der mechanischen Kennwerte und der guten Formstabilität wird der Stahl Toolox 33 auch als Alternative für Vergütungs- und Nitrierstähle gesehen, beispielsweise zur Legierung 42CrMo4.

Für die Legierung Toolox 44 (Härte 45 HRC oder 450 HB) gibt es im Bereich Werkzeugstähle laut SSAB zurzeit kein Pendant auf dem Markt, das hinsichtlich der Härte mit diesem Werkstoff vergleichbar sei. Maschinelle Bearbeitbarkeit, Schweißeignung, Polierbarkeit seien gewährleistet.

Stahl-Legierung wird bei mindestens 600 °C angelassen

Um größtmögliche Spannungsarmut zu gewährleisten, wird die Stahl-Legierung bei einer Mindesttemperatur von 600 °C angelassen. Dies verleiht diesem Stahl die Möglichkeit, auch als Verschleißstahl bei Arbeitstemperaturen im Bereich von 250 bis 600 °C eingesetzt zu werden. Auch diesbezüglich gibt es Hinweise beim Hersteller.

Swedish Steel AB, Halle 16, Stand G13

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