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EWM AG

Stärker im Wettbewerb dank neuer Schweißtechnik

| Autor/ Redakteur: Elke Witkop / M.A. Frauke Finus

Mesa etall-Stahlbau spart dank der Schweißtechnik Force Arc puls von EWM 57 % Arbeitszeit und damit erheblich Kosten beim Schweißen.

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Bei der Fertigung von Tanks für Lösch- und Rettungszüge der Deutschen Bahn spart Mesa dank EWM 57 % der Produktionszeit ein. Damit amortisierte sich die Investition in die neue Schweißtechnik mit dem ersten Los.
Bei der Fertigung von Tanks für Lösch- und Rettungszüge der Deutschen Bahn spart Mesa dank EWM 57 % der Produktionszeit ein. Damit amortisierte sich die Investition in die neue Schweißtechnik mit dem ersten Los.
(Bild: EWM)

„Das sichert mir meine Kalkulation“, freut sich Pierre Mack, Geschäftsführer der Mesa Metall-Stahlbau GmbH im mecklenburg-vorpommerischen Carlow. Er spricht über die deutlichen Einsparungen, die sein Unternehmen dank der neuen Schweißtechnik von EWM erzielt. „Die sind derart eklatant, dass es einem richtigen Aha-Effekt gleichkommt und unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter stärkt.“ So wie Macks Unternehmen, geht es den meisten mittelständischen Unternehmen in der Metall- und Stahlbaubranche. Sie sind gefordert, möglichst günstig und zugleich qualitativ hochwertig zu produzieren, sowie nach Möglichkeit lukrative Marktnischen zu besetzen. Mesa ist genau dies mit der innovativen Schweißtechnik des größten deutschen Herstellers gelungen.

Starke Unterstützung beim Erschließen neuer Geschäftsfelder

In den letzten 25 Jahren positionierte sich das Unternehmen insbesondere als Schiffbauzulieferer. Für die maritime Branche bietet das küstennah angesiedelte Unternehmen ein breites Produktspektrum. Dieses reicht von Mannlochverschlüssen und Luken über Schiffstreppen und -geländer bis hin zu diversen anderen Metall- und Stahlkonstruktionen. Zum Kerngeschäft gehört also das Schweißen von Metallbaugruppen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. 56 Mitarbeiter erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von knapp 5 Mio. Euro. Davon arbeiten 25 Metallbauer, zwei Schweißwerkmeister, zwei Schweißfachmänner und ein Schweißfachingenieur in ein oder zwei Schichten. Sie setzen dabei MIG, MAG, WIG und Bolzenschweißen als Schweißverfahren ein.

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Die Belieferung von Werften ist, mit einem Anteil von noch etwa 80 %, ein sehr wichtiges Geschäftsfeld. Da sich der Schiffbaumarkt weltweit zunehmend verändert, weitet Mesa sein Angebot nun aber ganz bewusst auf andere Branchen aus. Ausgesprochen interessant ist dabei der Schienenfahrzeugbau. Denn dort ist der Anspruch an die Schweißgüte besonders hoch. Zulieferbetriebe müssen nach DIN ISO 15085-2 zertifiziert sein und nach Möglichkeit in der höchsten Qualitätsklasse CL1 fertigen können. Genau damit will sich Mesa vom Wettbewerb abheben. Zudem ist bei den Bahnunternehmen ein hoher Investitionsbedarf zu erkennen.

2013 kam es dann zum Kontakt mit Dräger Safety. Das Lübecker Unternehmen war auf der Suche nach einem Lieferanten für Schweißbaugruppen, unter anderem Stahl-Wassertanks für Lösch- und Rettungszüge. Diese kommen auf sieben Lösch- und Rettungszügen der Deutschen Bahn zum Einsatz, die deutschlandweit für die Sicherheit auf der Schiene, insbesondere an exponierten Stellen wie Tunnel oder Brücken, sorgen. Bei jedem Zug ist ein Wagen für das Löschen von Bränden zuständig. Dafür stehen zwei Tanks mit jeweils 10.000 l Wasser zur Verfügung. Und genau die fertigt Mesa seit 2014 komplett.

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