Werkstoffe Stahl-Innovationspreis 2012 verliehen
Am 27. Juni 2012 ist der Stahl-Innovationspreis verliehen worden. Insgesamt 13 Preisträger nahmen in Düsseldorf aus den Händen des Schirmherrn Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender der Linde AG, und des Vorsitzenden des Stahl-Informations-Zentrums, Dr. Jost A. Massenberg, ihre Auszeichnungen entgegen.
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Der Stahl-Innovationspreis, der seit 1989 alle drei Jahre ausgelobt wird, gilt als einer der bedeutendsten Wettbewerbe seiner Art in Deutschland. 658 Projekte sind in diesem Jahr eingereicht worden. Kein vergleichbarer Wettbewerb in Deutschland kann eine so hohe Beteiligung verzeichnen.
Stahl-Innovationspreis lenkt Aufmerksamkeit auf das Thema Innovation
„Wenn es den Stahl-Innovationspreis nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden. Er rückt nicht nur spannende Projekte rund um das Produkt Stahl ins Licht der Öffentlichkeit, sondern lenkt die Aufmerksamkeit auch auf das für unsere Wirtschaft so wichtige Thema Innovation“, lobt Wolfgang Reitzle die Initiative des Stahl-Informations-Zentrums.
Um der großen Anwendungsvielfalt des Werkstoffs Stahl gerecht zu werden, wurde der Stahl-Innovationspreis in vier Kategorien verliehen. In jeder Kategorie gibt es drei Preisträger.
Ausgezeichnet wurden in der Kategorie „Produkte aus Stahl“ die Firma Howatec (Netphen) für ein mobiles Hochwasserschutzsystem. Da es besonders leicht und schnell zu errichten ist, eignet sich das System hervorragend für den effektiven Schutz hochwassergefährdeter Bereiche. Mahle (Stuttgart) erhielt den Preis für die Nockenwelle Torqueboost CamInCam.
Die bauraumneutrale Variante für verstellbare Ventiltriebe bei Viertakt-Verbrennungsmotoren spart beim Ottomotor bis zu 6% und beim Dieselmotor rund 3% Kraftstoff ein. Die Unternehmen Schaeffler (Herzogenaurach) und LuK (Bühl) waren mit einem Fliehkraftpendel erfolgreich – der konsequenten Weiterentwicklung des Zweimassenschwungrades zur Verringerung von Vibrationen bei Verbrennungsmotoren.
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