Bearbeitungszentren Stama präsentiert auf der EMO eigene Roboterzelle

Redakteur: Rüdiger Kroh

Mit einer eigene Roboterzelle erweitert Stama seine Turnkey-Kompetenz. Die neue modulare Automationslösung feiert auf der EMO in Mailand ihre Weltpremiere.

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Die modulare Roboterzelle zeigt Stama auf der EMO. Der Roboter kommt als Standard aus dem Hause Fanuc.
Die modulare Roboterzelle zeigt Stama auf der EMO. Der Roboter kommt als Standard aus dem Hause Fanuc.
(Bild: Stama)

Als Weltpremiere präsentiert die Stama Maschinenfabrik auf der EMO (Halle 11, Stand E04/F05) in Mailand die im eigenen Haus entwickelte und gebaute Roboterzelle STARC (Stama Automation Robot Cell). Dabei handelt es sich um eine kompakte modulare Roboterzelle mit einem Flächenbedarf kleiner 5 m2.

Neun von zehn ihrer ausgelieferten Maschinen realisiert das Unternehmen als Turnkey-Projekt. Davon ist jede 7. Maschine mit automatisierten Handlingkomponenten und den nötigen Schnittstellen ausgerüstet, betont Stama. Unabhängig davon, ob der Kunde den Automationspartner im Lastenheft vorgibt oder die Maschine bei Stama oder später in Eigenregie selbst automatisiert. Mehr und mehr Aufgaben werden automatisiert und zunehmend in die Hand von Robotern gelegt.

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Abgestimmtes Steuerungs- und Bedienkonzept

Eine der wesentlichen Herausforderungen bei automatisierten Fertigungsprozessen liegt in der Abstimmung der Schnittstellen zwischen Maschine und Automation, so Stama. Die Kombination von Stama-Roboterzelle und Stama-Maschine habe den großen Vorteil, dass sich so ein aufeinander abgestimmtes durchgängiges Steuerungs- und Bedienkonzept verwirklichen lasse.

Stama hat Mitte 2014 begonnen, für die 1-, 2- und 4-spindligen Bearbeitungszentren und die Fräs-Dreh-Zentren eine Standard-Automationslösung mit Roboter zum Be- und Entladen der Werkstücke in und aus den Maschinen zu entwickeln. Maßgebliche Parameter für das Design der Grundzelle mit Roboter, Steuerung und Werkstückspeicher sind Werkstückgröße und -gewicht, die Werkstückanzahl in der Vorrichtung und die Anzahl der Spannlagen. Durch den modularen Aufbau der neuen Roboterzelle schafft es Stama nach eigenen Abgaben mit wenigen Standardgrößen, die möglichen Kombinationen aus Anzahl und Dimensionen von Werkstücken für jede Maschine im gesamten Programm darzustellen.

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