Stahlproduzent Swiss Steel Group bekommt neue Führung

Redakteur: Dorothee Quitter

Frank Koch wird spätestens zum 1. Januar 2022 Chief Executive Officer der Swiss Steel Group.

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Frank Koch hat umfassende Turnaround- und Restrukturierungsprogramme erfolgreich umgesetzt und deutliche Verbesserungen der operativen und finanziellen Leistung der von ihm geführten Unternehmen erreicht.
Frank Koch hat umfassende Turnaround- und Restrukturierungsprogramme erfolgreich umgesetzt und deutliche Verbesserungen der operativen und finanziellen Leistung der von ihm geführten Unternehmen erreicht.
(Bild: Swiss Steel Group)

Der amtierende CEO Clemens Iller will das Unternehmen verlassen und damit nach der Neuausrichtung des Konzerns den Weg für ein neues Management-Team frei machen.

Frank Koch (48) hat die letzten drei Jahre als CEO den deutschen Stahlproduzenten GMH Group (Georgsmarienhütte) erfolgreich geführt und restrukturiert, nachdem er dort seit 2008 als CSO/Logistics und COO Mitglied der Konzernleitung war. Er begann seine berufliche Laufbahn 1991 mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann in der Stahlsparte von ThyssenKrupp. Von 2004 bis 2006 war er für Strategie und Vertrieb beim italienischen Stahlhersteller Danieli zuständig. 2006 ging er zu den zur Swiss Steel Group gehörenden Deutschen Edelstahlwerken und verantwortete dort bis 2007 ebenfalls den Bereich Vertrieb und Strategie.

Clemens Iller hat die heutige Swiss Steel Group seit seinem Eintritt im April 2014 in einer von großen strukturellen und finanziellen Herausforderungen geprägten Zeitperiode erfolgreich geführt. Er hat den Unternehmenssitz 2015 von Deutschland in die Schweiz verlegt, 2018 die Ascometal-Gruppe akquiriert, mehrere Refinanzierungen verantwortet und den ursprünglich losen Unternehmensverbund zu einer einheitlichen Gruppe zusammengeführt. Die weltweite Vertriebspräsenz wurde auf über 70 Niederlassungen ausgebaut und gleichzeitig ein einheitliches Vertriebskonzept eingeführt. Um den wirtschaftlichen Folgen des Marktrückgangs und der Covid-19-Krise zu begegnen wurde unter seiner Führung ein 5-jähriges Restrukturierungsprogramm aufgesetzt und im Jahr 2020 bereits erfolgreich umgesetzt. Er wird dem Unternehmen bis auf weiteres noch beratend zur Verfügung stehen, um einen nahtlosen Übergang an seinen Nachfolger sicherzustellen.

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