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HMS System zum Testen von Automotive-Bussystemen in Version 5 ermöglicht auch CAN-/CAN-FD-Gateways

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Basierend auf den Hardware-Plattformen FRC-EP 190 und FRC-EP 170 – mit einem, nach Aussage der HMS Industrial Networks, leistungsstarken, stand-alone-fähigen Mikrocontroller-System und einer Vielzahl von Schnittstellen wie zum Beispiel CAN, CAN-FD, Flexray, LIN, Ethercat, Automotive Ethernet und dem neuen ACT-Tool bietet HMS unter der Marke Ixxat ein System zum Testen von Automotive-Bussystemen und -Geräten an.

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Neben der Freeware-Variante wird das ACT-Tool in einer Lite-Variante – mit Matlab/Simulink- und Ethercat-Unterstützung – sowie in einer Standardvariante mit vollem Funktionsumfang angeboten.
Neben der Freeware-Variante wird das ACT-Tool in einer Lite-Variante – mit Matlab/Simulink- und Ethercat-Unterstützung – sowie in einer Standardvariante mit vollem Funktionsumfang angeboten.
(Bild: HMS Industrial Networks)

Sowohl Logger- und Visualisierungsanwendungen als auch komplexe RBS- und Gateway-Anwendungen, auch unter Einsatz von Matlab/Simulink und User-Code, könne man laut HMS Industrial Networks damit einfach und schnell umsetzen.

Neben der Datenlogger-Funktion könne man mit der Freeware-Variante ab sofort auch CAN-/CAN-FD-Gateways realisieren. Es sollen leistungsfähige Funktionen für die Datenvisualisierung auf beliebigen HTML5-fähigen Endgeräten zur Verfügung stehen und eigene Funktionen könne man über C-Usercode integrieren. Darüber hinaus arbeite die Freeware-Variante mit der Generic-Ethernet-Schnittstelle der Hardwareplattformen. Generic Ethernet ist ein Protokoll, mit dessen Hilfe CAN-Daten über Ethernet übertragen werden können. Dies ermögliche unter anderem die Anbindung realer Prüfstände an Simulationen in der „Cloud“. Für den Einsatz der Freeware-Variante werde lediglich eine der beiden FRC-Hardware-Plattformen benötigt.

Universeller Einsatz durch erweiterten Funktionsumfang

Neben der Freeware-Variante wird das ACT-Tool in einer Lite-Variante – mit Matlab/Simulink- und Ethercat-Unterstützung – sowie in einer Standardvariante mit vollem Funktionsumfang angeboten. Die Standardvariante beinhaltet eine Restbussimulation (RBS), welche für einzelne oder mehrere Steuergeräte eine einfach zu konfigurierende Simulationsumgebung bereitstellt, um diese unabhängig von anderen Netzwerk-Teilnehmern zu testen. Darüber hinaus sind Funktionen für die Manipulation von Signalen über XC-Pon-Ethernet enthalten.

Die Version 5 des ACT-Tools unterstützt Fibex 3.x, 4.x und AutosarXML und verfügt über eine vollständige PDU-Unterstützung, heißt es. Die Manipulation von Signalen sei ab sofort auf allen angeschlossenen Bussystemen möglich und beschränke sich nicht länger auf Busse unter Kontrolle der RBS.

Weitere Informationen zum ACT-Funktionsumfang und den unterstützten Schnittstellen finden Sie hier auf der Ixxat-Webseite.

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