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Auch Verhandlungen mit Kunden zeigen sich häufig als Moderationsaufgabe: Gerade Mitarbeiter im Vertrieb müssen oft unverhofft und plötzlich zwischen den Kunden und der zuständigen Fachabteilung moderieren. In diesem Setting ist der Moderator keinesfalls für die entstehenden Inhalte zuständig – diese erarbeiten die Teilnehmer, er verantwortet lediglich den Lösungsfindungsprozess. Inhaltlich eben genau keine Führung übernehmen zu müssen und doch für ein brauchbares Ergebnis verantwortlich zu zeichnen, macht für viele Anwender den wesentlichen Reiz des Ansatzes aus.
Die richtigen Fragen sind der Kern einer erfolgreichen Moderation
Es ist möglich, mit systemischer Moderation auf neue Gedanken zu kommen, die gleichzeitig eine hohe Praxistauglichkeit haben, lautet die einhellige Meinung der Anwender dieses relativ jungen Ansatzes. Die Betrachtung eines Themas mit der systemischen Brille wirke wie ein Plausibilitätscheck, ob die entwickelten Ideen und Ansätze in einer Organisation überhaupt funktionieren.
Absolutes Kernstück einer erfolgreichen Moderation sind die richtigen Fragen. Sie setzen die Kommunikation zu einem Thema in Gang, indem sie den gewünschten Perspektivwechsel einläuten. Das Motto: Wer die richtigen Fragen stellt, wird auch die richtigen Antworten bekommen, denn diese liegen in der Regel schön längst unbemerkt in den am Prozess Beteiligten.
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