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Bauteilreinigung

Teilereinigung erfordert gutes Zusammenspiel

| Autor/ Redakteur: Stephanie Wedehase / Stéphane Itasse

Bauteilreinigung Nachhaltige Teilereinigung ist in mehrfacher Hinsicht wichtig für die Industrie. Denn unter verschmutzten Bauteilen leiden sowohl Effizienz und Leistung als auch Profitabilität. Das erfordert ein nachhaltiges Vorgehen.

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Teilereinigung muss heute genaue Ergebnisse liefern, denn schon kleine Schmutzpartikel können zu Funktionsstörungen oder Produktionsausfällen führen.
Teilereinigung muss heute genaue Ergebnisse liefern, denn schon kleine Schmutzpartikel können zu Funktionsstörungen oder Produktionsausfällen führen.
(Bild: Caramba)
  • Für eine optimale Teilereinigung müssen die Anwender Oberfläche, Verschmutzung und Prozesskette genau analysieren.
  • In seinem Technikum untersucht Caramba die Reinigungsprozesse der Kunden, um Empfehlungen geben zu können.
  • Die Analyse führt nicht nur zu besseren Reinigungsergebnissen, sondern kann auch Energie sparen und Nebenprozesse effizienter machen.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, wusste schon Aristoteles. In der industriellen Teilereinigung gilt das allerdings nur, wenn alle Teile auch zu 100 % sauber und funktionstüchtig sind. Die Teilereinigung ist heute ein elementarer Bestandteil industrieller Wertschöpfungsketten.

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Steigende Anforderungen nach mehr Sauberkeit stellen die Maschinenbaubranche auf die Probe. Ein Grund: Funktionelle Baugruppen und Maschinen werden immer kompakter. Das heißt, einzelne Funktionsteile liegen immer enger beieinander. So können bereits kleinste Schmutzpartikel zu Funktionsstörungen oder Produktionsausfällen führen.

Die Teilereinigung muss heute punktgenaue Reinigungsergebnisse liefern, die man früher nur bei Medizinprodukten oder Halbleitertechnik finden konnte. „Die richtige Auswahl des Reinigungsmittels erfordert nicht nur eine hohe Entwicklungskompetenz, sondern vor allem auch umfassendes Prozess-Know-how“, sagt Dr. Bernd Weyershausen, Geschäftsführer Marketing & Sales beim Chemieanbieter Caramba. „Das bedeutet eine genaue Kenntnis der Oberfläche, der Verschmutzung wie auch der gesamten Prozesskette.“

Um optimale Ergebnisse sicherzustellen, setzt Caramba auf ganzheitliche, individuelle Prozesse nach seinem ABC-Prinzip: A wie Analyse der vorhandenen Situation bei Verschmutzung von Bauteilen, Anlagen und Gerätetechnik sowie der individuellen betrieblichen Abläufe. B wie Beurteilung, Beratung und Empfehlung von Lösungswegen. Und C wie „Caramba-Effekt“, eine deutliche und messbare Steigerung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit.

Eigene Forschung stellt Reinigung beim Kunden nach

Caramba investiert dazu in den Ausbau der eigenen Forschung und Entwicklung. Rund 20 Experten arbeiten an wirtschaftlichen und gleichzeitig nachhaltigen Reinigern. Im Duisburger Technikum können in den Anlagen Kundenprozesse nachgestellt werden. „Je genauer wir die Verfahrensprozesse unserer Kunden kennen, umso präziser ist auch unsere Beratung“, erläutert Dr. Till Böckermann aus dem F&E-Team. „Das Technikum stellt eine Alternative dar, um spezielle Problemstellungen losgelöst vom Tagesgeschäft und über längere Zeiträume zu analysieren.“ Eine Spritzreinigungs- und eine Ultraschallanlage, Klimakammern, Infrarotspektroskop, Kontaktwinkelmessgeräte und Messverfahren zur Überprüfung der Temperaturbeständigkeit, des Schaumverhaltens oder der Oberflächenspannung – das Unternehmen verfügt über einige Anlagen und Messgeräte.

Dieses Portfolio kam zuletzt auch bei einem Unternehmen aus der Metall verarbeitenden Industrie zum Einsatz. „Unsere Experten analysieren die Begebenheiten vor Ort und stimmen anschließend die einzelnen Reiniger und Arbeitsschritte der zu reinigenden Anlagen genau aufeinander ab, ohne die Prozessabläufe zu stören“, sagt Detlef Brandt, Vertriebsleiter Industrielle Reinigung bei Caramba. Gerade in der Metallverarbeitung spielt die Sauberkeit von Bauteilen und Werkstücken eine wichtige Rolle, denn nur gereinigte Bauteile bestehen die Anforderungen an die Verwendbarkeit für die weitere Verarbeitung im Produktionsprozess. Nachdem das Caramba-Team das gesamte Verfahren betrachtet hatte, führte es verschiedene Vorversuche und Testwaschungen durch. Auf Basis aller Erkenntnisse ermittelte Caramba einen maßgeschneiderten Reiniger, der ein Plus an Effizienz und Wirtschaftlichkeit versprach: den AD-10 aus der Caramba I-Line, eine mild alkalische, besonders schaumarme, kennzeichnungsfreie Reinigungslösung mit temporärem Korrosionsschutz.

Kennzeichnungsfreier Reiniger vereinfacht Nebenprozesse

Aufgrund der Reinigungsleistung schon bei niedrigen Temperaturen konnten die Fachleute empfehlen, künftig bei weniger als 50 °C zu waschen. Das schlägt sich nicht nur in niedrigeren Energiekosten nieder. Aufgrund der verkürzten Aufwärmphase der Anlage wird außerdem Zeit eingespart. Durch die Kennzeichnungsfreiheit vereinfachen sich künftig Lagerung, Handhabung und Entsorgung. Das Reinigungsergebnis ist besser, die Anwendung sicherer für die Mitarbeiter und der gesamte Prozess mit weniger Kosten verbunden.

* Stephanie Wedehase ist Director Communication bei der Caramba Chemicals Group in 74653 Künzelsau

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