Verzinken Extradünne Verzinkung mit Auszeichnung als Klimaschutz-Vorreiter gewürdigt

Redakteur: Stéphane Itasse

Der Feuerverzinkungsspezialist Voigt & Schweitzer aus Gelsenkirchen hat von der Initiative Klimaexpo NRW die Auszeichnung „Vorreiter gefunden“ erhalten. Damit würdigt das Land die Vorzüge der neuartigen Beschichtung Microzinq für den Klimaschutz, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens vom Dienstag hervorgeht.

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Dr. Thomas Pinger, Leiter Forschung, Entwicklung und Nachhaltigkeit bei Voigt & Schweitzer, erhält die Vorreiter-Urkunde von Dr. Rebekka Loschen.
Dr. Thomas Pinger, Leiter Forschung, Entwicklung und Nachhaltigkeit bei Voigt & Schweitzer, erhält die Vorreiter-Urkunde von Dr. Rebekka Loschen.
(Bild: Vogt & Schweitzer)

Statt der sonst in der klassischen Stückverzinkung üblichen 60 bis 200 µm Schichtdicke kommt Microzinq mit nur 10 µm Zink aus – eine Einsparung von im Schnitt 80 %, wie es in der Mitteilung heißt. Doch niedrige Schichtdicke und geringes Gewicht bei optimalem Korrosionsschutz sei nicht alles, was die Oberfläche zu bieten hat. Zudem vereine sie Kosteneffizienz mit Leistungsfähigkeit und Umweltfreundlichkeit und habe damit in der Vergangenheit bereits etliche Wettbewerbe gewonnen. So gab es laut Anbieter bereits den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für das Produkt als herausragendes Praxisbeispiel eines optimalen Rohstoff- und Materialeinsatzes und den Materialica Best-Of Award in der Kategorie Surface Technology.

Während bei herkömmlichen Verzinkungsverfahren eine Zinkschmelzentemperatur von 450 °C nötig ist, komme die neuartige Dünnschichttechnik mit nur 420°C aus, was die Nachhaltigkeit unterstütze. Außerdem seien all ihre Prozesse und Verfahren zu 100 % recyclebar.

„Die Ressourceneinsparungen und damit verbunden die Reduzierung der CO2-Belastung sind enorm. Allein durch die mit Microzinq veredelten Komponenten, die in mittlerweile 5 Mio. Fahrzeugen verbaut sind, können während ihrer Laufzeit rund 8500 t CO2 eingespart werden“, sagt Dr. Thomas Pinger, Leiter Forschung, Entwicklung und Nachhaltigkeit bei Voigt & Schweitzer.

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