Neue Verfahren

Komplexe 3D-Druck-Teile aus Metall können nachbearbeitet werden

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Additive Fertigung ist nicht automatisch nachhaltig

Auch die Nachhaltigkeit des entwickelten Fertigungswegs stand bei Clasco im Fokus. Die Untersuchungen machten deutlich, dass additive Fertigung nicht automatisch nachhaltiger ist, nur weil sie bei der Herstellung eines Bauteils Material einsparen kann. Für eine fundierte Bewertung müssen vielmehr alle Schritte der Prozesskette einbezogen werden. So beeinflussen unter anderem die Herstellung des Metallpulvers, dessen Rückgewinnung und Wiederverwendung, die Bearbeitungszeit, der Energiebedarf und der Verbrauch von Inertgasen die Gesamtbilanz. Das Projekt zeigte, dass insbesondere die Wiederverwendung von Metallpulver und eine effiziente Nachbearbeitung wichtige Faktoren für eine nachhaltigere additive Metallfertigung darstellen.

Nun soll alles noch stabiler und effizienter werden

Die Ergebnisse liefern damit nicht nur neue Fertigungstechnologien, sondern auch Erkenntnisse darüber, unter welchen Bedingungen sich diese Technologien besonders ressourceneffizient einsetzen lassen. Mit dem formalen Abschluss von Clasco endet die Arbeit an den entwickelten Technologien nicht. Die Projektpartner wollen die Ergebnisse weiter in die Praxis bringen und für industrielle Systeme, Bearbeitungsdienstleistungen, Technologielizenzen, Auftragsforschung und Folgeprojekte nutzen. Die nächsten Schritte zielen darauf ab, die Prozesse robuster und effizienter zu machen und die entwickelten Verfahren auf weitere industrielle Anwendungen zu übertragen. Neben der Luft- und Raumfahrt und der Medizintechnik könnte der Ansatz überall dort zum Einsatz kommen, wo komplexe, hochwertige Metallbauteile Oberflächen mit genau definierten Eigenschaften benötigen.

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