Safety

Überwachung der Umgebung ermöglicht Roboter freies Arbeiten

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Gerade für die Zukunft sieht Frank bei den Roboteranwendungen den Trend zu noch mehr Kostenoptimierungen. Dies hat laut Frank zwei Konsequenzen: „Zum einen bedeutet das, dass man möglichst wenig Material verbauen möchte – ein beträchtlicher Teil der zukünftigen Roboterapplikationen wird daher ohne Gitter, Zäune und Absperrungen frei zugänglich sein. Und von der Kostenersparnis einmal abgesehen erhält der Betreiber damit auch freie Sicht auf seinen Prozess und kann diesen besser kontrollieren.“ Weil das Kamerasystem Safetyeye die Applikation aus der Vogelperspektive überwacht, ist es Frank zufolge auch besonders sicher vor Manipulationen.

Zum anderen laute die Forderung, die Produktivität weiter zu steigern. „Die Kombination eines sicheren Roboters mit einem sicheren Kamerasystem schafft hinsichtlich der Flexibilität und der Dynamik bei vielen Applikationen völlig neue Freiräume bei deren Gestaltung. Zudem lässt es Optimierungen bezüglich Produktivität, Qualität, Servicefreundlichkeit und Akzeptanz durch die Mitarbeiter zu“, fährt Frank fort.

Kamerasystem wird bereits in der Praxis eingesetzt

Das an der Decke montierte Kamerasystem wird derzeit hauptsächlich im Automobil- und Maschinenbau eingesetzt. Typische Beispiele sind Einlegestationen oder Stationen für manuelle Nacharbeit. „Anfragen und da-mit Einsatzgebiete für das System kommen aufgrund seiner Flexibilität aber aus den verschiedensten Branchen, wie auch aus der Logistik, um dort die Sicherheit von Transportwegen sicherzustellen“, ergänzt Frank.

Generell gilt, dass der sichere Betrieb des Systems zu jeder Zeit gewährleistet sein muss. „So beeinträchtigen unbeabsichtigte Verletzungen des Warn- oder Schutzraums zwar die Verfügbarkeit des Systems, aber zu keinem Zeitpunkt die Sicherheit“, ist Frank überzeugt.

Warn-/Schutzräume „schweben“ über dem Boden

Beim momentanen Entwicklungsstand des Systems sind Fliegen zu klein, als dass sie das System beeinträchtigen könnten. „Dies ist allerdings kein Nachteil, weil das System die Strukturen von Objekten dieser Größe auch nicht erkennen können muss. Im Gegensatz zu Laserscannern, die Verfügbarkeitsprobleme bei auftretendem Blütenstaub haben, sind wir dort mit Safetyeye stabil“, freut sich Frank.

Auch Mäuse stellen laut Frank für das System kein Problem dar, weil die Warn-/Schutzräume so konfiguriert werden können, dass sie frei im Raum, also 20 bis 30 cm über dem Boden, schweben können. „Lediglich bei Vögeln kann es zu Fehlabschaltungen kommen, da diese eine Größe haben, die das System detektieren kann“, schränkt Frank ein.

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