Safety

Überwachung der Umgebung ermöglicht Roboter freies Arbeiten

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Das Sensorsystem ist Frank zufolge für die Auflösung von Körpern zugelassen. Objekte dieser Größe erkenne das System unter allen möglichen Umgebungsbedingungen, in denen es zum Einsatz kommt, auf jeden Fall sicher. In vielen Fällen werden aber auch kleinere Objekte erkannt. Um dort zwischen dem Eindringen eines Menschen und dem eines Vogels zu unterscheiden, sei eine Art sichere Objekterkennung erforderlich, die es momentan am Markt aber noch nicht gibt. Im Übrigen werde das sichere Kamerasystem Safetyeye ständig weiterentwickelt. Aktuell habe man eine komplette Überarbeitung des Systems abgeschlossen und die aktualisierte Geräteversion dem Markt zur Verfügung gestellt.

Neue Konzepte sorgen in der Montage für eine rationellere Fertigung

Im Bereich Montage sorgen neue Konzepte für eine rationellere Fertigung. Arbeitsbereiche, die sich Roboter und Werker teilen, werden mehr und mehr gefordert. „Allerdings sind für teilautomatisierte Roboterzellen neue Greifkonzepte notwendig. Vakuumgreifer reichen oft nicht mehr aus, um das Werkstück zu greifen“, weiß Buck.

Der Werker müsse nicht nur durch sicher überwachte Robotertechnik geschützt werden, sondern es darf auch nach Druckluftverlust oder Stromausfall nicht zur Gefahr durch herabfallende Lasten kommen. „Unternehmen im Bereich der Luft- und Raumfahrt setzen in der Fertigung von Baugruppen auf unsere sichere Greiftechnik“, ergänzt der Reutlinger Firmenchef. Bei Fügeprozessen, bei denen die Sensibilität des Menschen gefordert ist, werden die Roboter von den Werkern über an den Greifern angebrachte Joysticks genau und sensitiv geführt, so Buck.

Sicherheitskritische Montageprozesse, wie zum Beispiel die Montage von vorgespannten Antriebselementen, können vom Roboter ausgeführt werden, ohne dass Mitarbeiter sich direkt in die Gefahrenzone begeben müssen. Bisher wurde die Fertigungsbaugruppe von Montageschritt zu Montageschritt auf dafür gebaute Arbeitsplätze transportiert. „Die Umspannvorgänge konnten eingespart werden, dadurch wurde der Fertigungsprozess nachhaltig optimiert“, sagt Buck.

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