DMG Mori Seiki Ukraine-Krise auch Thema für DMG Mori Seiki

Redakteur: Frank Jablonski

DMG Mori Seiki beeindruckt auf Messen mit großflächigen Ausstellungen. Ebenso selbstbewusst präsentieren sich trotz der weltweiten Krisenherde die beiden Vorstände der deutschen und japanischen Firmen auf der AMB in Stuttgart.

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Dr. Rüdiger Kapitza, Vorstand der deutschen Aktiengesellschaft, (links) und Dr. Masahiko Mori,Präsident der japanischen DMG Mori Seiki betonen auf der AMB die positive Entwicklung der weltweiten Märkte.
Dr. Rüdiger Kapitza, Vorstand der deutschen Aktiengesellschaft, (links) und Dr. Masahiko Mori,Präsident der japanischen DMG Mori Seiki betonen auf der AMB die positive Entwicklung der weltweiten Märkte.
(Jablonski)

Wir kommen gerade von der IMTS, die für DMG sehr gut gelaufen ist und ich kann sagen: Amerika bewegt sich wieder!“ Die zeitliche Nähe zur Konkurrenz-Veranstaltung der AMB hat Dr. Rüdiger Kapitza, Vorsitzender der DMG Mori Seiki AG genutzt, um in seiner Rede zum Start der AMB in Stuttgart auf das gute Umfeld für sein Unternehmen hinzuweisen. Denn, wie Kapitza fortführt, seien zudem die Nachfragen aus Europa wieder spürbar angestiegen. Das gilt nicht nur für Deutschland und die europäische Union: „die Nachbarländer gehen ebenfalls einen Schritt nach vorne.“

Russische Partner fragen nach

Auch die Krise in der Ukraine und damit die zurück gehenden Geschäfte mit Russland streift Kapitza: „Zwar werden wir dieses Jahr noch genauso viele Aufträge bearbeiten wie letztes Jahr, doch die russischen Partner fragen bereits nach, ob wir liefern können und ob wir weiterhin zu ihnen stehen. Wir haben Vorschriften und wir halten uns daran, doch die Krise fördert das Geschäft nicht. Punkt.“

Zügig lenkt er den Blick auf andere für DMG Mori wichtige Märkte: „In China beträgt der für uns relevante Marktanteil etwa sieben Milliarden Euro und 20, 30 weitere Märkte der Welt haben sich stark entwickelt.“

Strategischer Neubau im DMG Mori Systemgeschäft

Damit verlässt er das politische Terrain und stellt neue Produkte und Vorhaben vor, wie die zehn Weltpremieren in der Dreh- und Frästechnik im zweiten Halbjahr 2014 und dem strategischen Neubau in Wernau. Hier wird für den Bereich Systemgeschäft ein neues Technologiezentrum errichtet, in dem derzeit etwa 40 Mitarbeiter an den Themen Planung, Produktionslogistik und Start-up-Support arbeiten. Geplant sind 250 Mitarbeiter am Standort und ein Umsatz von 300 Millionen Euro.

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