Elektromobilität Ultraleichtbau für Automobile in Multimaterialdesign

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Im Rahmen des Forschungsprojekts Ineco entwickelt derzeit mehrere Partner ein serienfähiges Ultraleichtbaufahrzeug. Das Elektrofahrzeug soll inklusive Batterien weniger als 900 kg wiegen.

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(Bild: TU Dresden)

Im Rahmen des Forschungsprojekts Ineco entwickelt das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden gemeinsam mit der Leichtbau-Zentrum Sachsen GmbH (LZS) und der Thyssen-Krupp Steel Europe AG ein serienfähiges Ultraleichtbaufahrzeug. Das Elektrofahrzeug soll inklusive Batterien weniger als 900 kg wiegen.

Zusammen mit dem Projektpartner Thyssen-Krupp werden dazu hochbelastbare Strukturen in Multimaterialdesign entwickelt, insbesondere als Stahl-CFK-Hybride. Die Auslegung crashrelevanter Bauteile erfolgt in Faserverbundbauweise unter Berücksichtigung gesetzlicher Passanten- und Passagierschutznormen.

Bisheriges Fahrzeugkonzept erreicht Leichtbaugüte von 1,4

Zur Umsetzung der Stahl-CFK-Strukturen und Faserverbundbauweise werden automatisierte Fertigungsprozesse erprobt sowie kraftflussgerechte Fügeverfahren erforscht. FEM-Simulationen zur beanspruchungsgerechten Masseoptimierung des Gesamtmodells wurden bereits vorgenommen. Das bisherige Fahrzeugkonzept erreicht eine Leichtbaugüte von 1,4 ( Verhältnis Torsionssteifigkeit zur Masse der Rohkarosse sowie der Aufstandsfläche). Bestimmte Prototypbauteile des Demonstratorfahrzeugs sollen bis Ende 2012 gefertigt sein.

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