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Krisenmanagement Umfrage: So reagieren Unternehmen auf die Krise

| Redakteur: Gary Huck

Die Auswirkungen der Pandemie sind weiterhin spürbar. Um herauszufinden, wie man darauf reagieren kann, hat Inverto über 100 Unternehmen zum Thema befragt.

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Neun von zehn Unternehmen haben laut einer Studie von Inverto bereits Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Pandemie ergriffen.
Neun von zehn Unternehmen haben laut einer Studie von Inverto bereits Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Pandemie ergriffen.
(Bild: Inverto)

Die Unternehmensberatung Inverto hat Ende März 102 Unternehmen aus 23 Branchen zu Umsatzentwicklung sowie Maßnahmen und Herausforderungen im Umgang mit der Coronakrise befragt. Nun wurden die Studienergebnisse bekanntgegeben.

86 % der befragten Unternehmen gaben an, dass ihre Lieferketten bereits von Engpässen betroffen sind. Sie erwarten in Zukunft auch eine weitere Verschärfung der Situation. Immerhin jeder zehnte Teilnehmer geht davon aus, dass die eigene Lieferkette nicht beeinträchtigt werden wird. Bei den Umsätzen rechnen zwei Drittel der befragten Handelsunternehmen mit einem Rückgang von über 10 %. Die Teilnehmer aus dem Automobilsektor rechneten alle mit Rückgängen von mindestens 10 %. Von den Befragten aus dem Maschinenbau teilt diese Ansicht die Hälfte.

Investitionen reduzieren, um die Liquidität zu erhalten

Fast alle Beteiligten (90 %) trafen Vorkehrungen oder hatten das zumindest geplant. Zu den Top-Maßnahmen zählen: die Auswahl neuer Lieferanten, die Reduzierung aller kurz- und mittelfristigen Investitionen und ein striktes Finanzmanagement, um die Liquidität zu erhalten. 88 % der Teilnehmer beklagten sich über einen Mangel an Informationen über die sich schnell ändernden Bedingungen. Etwa die Hälfte der Unternehmen beanstandeten den Mangel an Transparenz in der Lieferkette.

In der Zeit nach der Krise wollen 46 % der Befragten ihre bisherige Einkaufsstrategie ändern, um besser auf ähnliche Szenarien vorbereitet zu sein. Die drei populärsten Strategien sind dabei: lokale Lieferanten in die Lieferkette integrieren, die Transparenz der Supply Chain erhöhen und partnerschaftlicher mit den eigenen Lieferanten zusammenarbeiten. Lediglich 12 % der Teilnehmer glauben, nach der Krise so weitermachen zu können wie davor. Die Ergebnisse im Detail finden sie hier.

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