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Studie IT-Freiberufler 2018 Unternehmen setzen zunehmend auf IT-Freiberufler

| Redakteur: Melanie Krauß

Die Arbeitgeber haben im Jahr 2017 häufiger freie IT-Experten eingesetzt als im Vorjahr. Das zeigt eine Studie, die IDG Research Services in Zusammenarbeit mit dem Personaldienstleister Experis durchgeführt hat.

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Im Rahmen einer Onlinebefragung wurden insgesamt 567 Interviews geführt und analysiert. Unter den Befragten waren 236 IT-Freiberufler und 331 Unternehmen, die IT-Selbständige einsetzen.
Im Rahmen einer Onlinebefragung wurden insgesamt 567 Interviews geführt und analysiert. Unter den Befragten waren 236 IT-Freiberufler und 331 Unternehmen, die IT-Selbständige einsetzen.
(Bild: gemeinfrei (Pixabay, Pexels) / CC0)

78,5 % der Befragten gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten auf externe Kräfte zurückgegriffen zu haben. Im Vergleich zur Vorjahresstudie bedeutet dies einen Anstieg um 9 Prozentpunkte. 19 % der Firmen verzichteten hingegen auf IT-Freelancer.

55 % der Unternehmen ziehen grundsätzlich in Betracht, zumindest gelegentlich selbstständige ITler zu engagieren. 35 % denken sogar darüber nach, verstärkt auf externe Fachkräfte zu setzen. "Die Freiberufler bieten vielfältige Skills", sagt Sonja Pierer, Geschäftsführerin bei der Personalvermittlung für IT-Berufe Experis. "Sie schließen so Wissenslücken in den Unternehmen und geben diesen außerdem die Möglichkeit, flexibel auf Veränderungen am Markt zu reagieren."

Die Größe der Organisation spielt laut Studie eine erhebliche Rolle, wenn es darum geht, ob zunehmend auf Freiberufler gesetzt werden soll oder nicht. Von den großen Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern sprechen sich 43,8 % für einen stärkeren strategischen Einsatz der Freelancer aus, bei kleineren Firmen sind es lediglich 27,5 %.

Die Mitarbeiterstruktur in den Unternehmen wandelt sich der Studie zufolge durch den Freelancer-Trend ebenfalls. 50 % der IT-Fachkräfte sind heutzutage fest angestellt. Im vergangenen Jahr belief sich der Anteil noch auf 55 %. Generell gelte: Je kleiner eine Firma ist, desto mehr Festangestellte gibt es. Der Unterschied zwischen kleineren und größeren Organisationen ist jedoch minimal: Firmen, die weniger als 100 Mio. Euro Umsatz generieren, haben 53 % feste Mitarbeiter, Konzerne mit mehr als 5 Mrd. Euro Einnahmen kommen auf 48 % hausinterne IT-Experten.

Erfahrung ist wichtiger als Honorarkosten

Die Unternehmen suchen laut Experis externe IT-Fachkräfte nach drei wesentlichen Kriterien aus: der Qualität der Profile, den Erfahrungswerten aus gemeinsamen Projekten sowie den Referenzen aus vorausgegangenen Projekten. Die Stunden- und Tagessätze der in Frage kommenden ITler landen nur auf dem fünften Platz der wichtigsten Entscheidungshilfen.

Im Vorjahr lagen sie noch auf dem dritten Platz. "Für die Unternehmen steht die Wertigkeit des Projekts und der langfristige Return bei der Umsetzung im Vordergrund", sagt Sonja Pierer. "Deshalb hat die Höhe des Freelancer-Honorars an Bedeutung verloren."

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