SMC Pneumatik Ventil- und Regelsysteme tragen zur Maschinensicherheit bei

Redakteur: Beate Christmann

SMC Pneumatik, Spezialist für Pneumatik, Steuerungs- und Automatisierungstechnik, will mit einer Reihe intelligenter Produkte die Arbeitssicherheit und damit dem Schutz für die Mitarbeiter erhöhen. Gleichzeitig werden Hersteller und -betreiber bei einem regelkonformen Umgang mit Maschinen unterstützt.

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Mit einer Vielzahl an intelligenten Ventil- und Regelsystemen will SMC Pneumatik für einen hohe Maschinensicherheit sorgen. Dies bedeutet einen erhöhten Schutz für die Mitarbeiter sowie einen regelkonformen Anlagenbetrieb.
Mit einer Vielzahl an intelligenten Ventil- und Regelsystemen will SMC Pneumatik für einen hohe Maschinensicherheit sorgen. Dies bedeutet einen erhöhten Schutz für die Mitarbeiter sowie einen regelkonformen Anlagenbetrieb.
(Bild: SMC Pneumatik)

In Zeiten einer rasant zunehmenden Automatisierung von Produktionsprozessen muss die Anlagen- und Arbeitssicherheit für Maschinenhersteller als auch -betreiber höchste Priorität haben. In aller erster Linie geht es darum, das Arbeitspersonal zu schützen. Zudem regeln eine Vielzahl verschiedener Normen und Richtlinien, die erfüllt werden müssen, die Bewertung von Arbeitsrisiken und den Umgang damit. Mit einer Reihe intelligenter Produkte, die inhärenten Schutzfunktionen besitzen, verfolgt SMC das Ziel, die Arbeitssicherheit zu erhöhen und einen regelkonformen Betrieb zu ermöglichen. „Sicheres Entlüften“, „Sicherer Stopp“, „Zweihandbetätigung“ oder „Schutz vor unerwartetem Anlaufen“ sind nur einige Beispiele von Funktionen, die Ventil- und Regelsysteme von SMC ermöglichen.

Steuerung und intelligente Systeme sorgen für notwendigen Maschinenstopp

In Europa schreibt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG in Verbindung mit der Norm EN ISO 13849 vor, dass beispielsweise das Öffnen von Schutzumhausungen nur möglich ist, wenn alle pneumatischen Antriebe zum Stillstand gekommen sind. Bei der Entnahme von Ausschussteilen von einem Förderband – um ein zweites Beispiel zu nennen – müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, damit alle an die Gefahrenzone grenzenden Antriebe sicher stoppen, wenn eine Hand in den Gefahrenbereich greift. In der Regel liefert eine Lichtschranke dazu das Signal. Für den Stopp müssen die Steuerung und intelligente Systeme sorgen. Gleichzeitig darf es während notwendiger Arbeiten im Gefahrenbereich zu keinem unerwarteten Anlaufen der Maschine kommen.

Mit dem Sicherheitsprinzip „Gesicherte Position“ unterstützen die SMC-Magnetventilserien VQC2000-X27, VQC4000-X17 sowie die Serie SY3000/5000/7000 laut Hersteller genau diese Anforderungen. Beide Serien sind mit einem weichgedichteten, bistabilen Ventil mit Raste (VQC-X77 und SY-X25) ausgestattet. Das erfüllt die Vorgaben der EN ISO 13849 für den Betrieb in sicherheitsgerichteten Steuerungen. Systeme, die allein auf Reibung basieren, erfüllen diese Art des regelkonformen Schutzes nicht. Wichtig für die sichere Anwendung in der Praxis ist, dass die pneumatischen Ventile sowie die Diagnose mittels Druckschalter auf einer Ventilinsel platziert werden, um einem unbefugten Zugriff auf die Magnetventile vorzubeugen. Für die Diagnose bietet SMC diverse Drucksensoren und Signalgeber zur Erkennung der Zylinderkolbenstellung.

Pneumatische Systeme müssen bei Gefahr automatisch entlüften

Werden während des Betriebs einer Anlage die Schutzgittertüren geöffnet oder betritt eine Person einen definierten Gefährdungsbereich, in dem beispielsweise ein Roboterarm arbeitet, müssen pneumatische Systeme automatisch entlüften, um das hydraulische System beziehungsweise den Roboter sicher zu stoppen. Ferner darf es bei fälligen Wartungsarbeiten im Gefahrenbereich zu keinem unerwarteten Anlaufen der Maschine oder des Roboters kommen. Die Ventile der Serie VP-X536, VP-X538, VP-X555 und VG342-X87 von SMC sollen diesen Schutz bieten können, indem sie im Gefährdungsfall eigenständig entlüften. Als Sicherheitsbauteil erfüllen sie die aktuell gültige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Eine integrierte Schieberabfrage erreicht mittels eines Endschalters einen Diagnosedeckungsgrad von 99 %. Damit sind auch die Vorgaben der EN ISO 13849 erfüllt. Mit dem Zweihandsteuerventil VR51 ist zudem der Aufbau von rein pneumatischen Steuerungen zur Handbindung in Einlegestationen möglich.

Richtlinien und Normen gewährleisten hohe Maschinensicherheit

Viele Normen und Regeln sorgen in Europa für eine hohe Sicherheit des Arbeitspersonals im Umgang mit Maschinen. Unter anderem fordert die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG eine Risikobeurteilung nach der EN ISO 12100, entsprechend der Risiken, die bewertet und gemindert werden müssen. Die harmonisierte Norm EN ISO 13849 beschreibt eine probabilistische Methode, um die Risiken von Steuerungen zu mindern. Sie gilt für mechanische, pneumatische, hydraulische und elektrische Steuerungen und hat sich im Maschinenbau bestens bewährt. EN ISO 13849-1 beschreibt allgemeine Gestaltungsleitsätze und EN ISO 13849-2 die Validierung des Steuerungssystems sowie der Bauteile. SMC begegnet diesem Bündel an Anforderungen mit unterschiedlichen Sicherheitskonzepten, die inhärent in den Produkten integriert sind und die Maschinenhersteller und Maschinenbetreiber bei ihren Anstrengungen für einen sicheren Betrieb unterstützen.

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