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Automatisierung

Vereinfachte Bedienung durch intelligentere Steuerungen

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Mehrere Anwender können simultan mit der NC-Software arbeiten

Unterstützt werden könne dies alles zudem mithilfe des NC-Trainer/NC-Trainer Plus, der dem Bediener eine ganzheitliche Simulation der CNC-Bedienung am PC ermögliche. „Diese Software bietet exakt die gleich hohe Anzeigequalität und Bedienbarkeit, wie es die reale Bedienung an einer Maschine mit der Mitsubishi-CNC-Serie M700V/M70V bietet, und dies spielend leicht am PC“, führt Gesthuysen weiter aus. Dabei ist es laut Gesthuysen möglich, dass mehrere Anwender simultan mit der Software arbeiten, und NC-Programme, die mit dem NC-Trainer erstellt wurden, können dabei direkt auf ihren Maschinen ausgeführt werden.

Auch bei Bosch Rexroth wird der Funktionsumfang der Steuerung Indramotion MTX kontinuierlich weiterentwickelt. „Neu ist beispielsweise, dass Maschinenhersteller ihr CNC-Anwenderprogramm mit einer hohen Sicherheitsstufe verschlüsseln und so ihr Know-how schützen können. Weiterhin verbessert eine 3D-Fehlerkompensation die Bearbeitungsqualität insbesondere von großen Werkstücken und auf langen Verfahrwegen“, sagt Heiko Schwindt, Leitung Vertrieb und Branchenmanagement Werkzeugmaschinen und Automobil der Bosch Rexroth AG. Diese Funktion ermögliche es, mechanische Abweichungen der Maschine dreidimensional zu erfassen, in der CNC zu hinterlegen und Fehler so zu kompensieren.

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Schneller arbeiten mit durchgängig intuitiver Bedienoberfläche

Weil der Nutzer die Maschine in immer schnellerer Zeit programmieren und einrichten will, setzt Bosch Rexroth laut Schwindt unter anderem auf eine durchgängig intuitive Bedienoberfläche: „Das Human Machine Interface bietet Anwendern zudem grafische Unterstützung beim manuellen Einrichten der Maschine. Das erhöht die Effizienz und hilft auch, Fehler zu vermeiden.“

Um die Zeit für die Arbeitsvorbereitung zu minimieren und teure Nacharbeiten zu verhindern, können Maschinenhersteller laut Schwindt auf den MTX-Micro-Trainer von Rexroth zurückgreifen. „Mit dieser Anwendung simulieren und testen sie CNC-Programme in realistischer Umgebung ohne Maschine. Damit erstellte Programme lassen sich archivieren oder einfach auf die reale Maschine übertragen“, ist Schwindt begeistert.

„Ein wesentlicher Trend bei den Maschinensteuerungen ist die zunehmende Vernetzung von Automatisierung und IT“, ergänzt Schwindt. Dort müsse das Software-Engineering der zunehmenden Vernetzung der Maschinen untereinander und mit einer übergeordneten IT Rechnung tragen. „Mit Open Core Engineering ist Bosch Rexroth der entscheidende Brückenschlag gelungen. Maschinenhersteller können Softwarefunktionen sowohl in den SPS-Sprachen der IEC 61131-3 programmieren als auch in Hochsprachen“, sagt Schwindt. Mit der zunehmenden Integration von IT-Techniken in die Automatisierung halten laut Schwindt auch Smart Devices Einzug in die Produktionshallen. Diese wiederum sind die Basis für innovative Bedien- und Diagnosekonzepte mit Multi-Touch-Funktion. Das werde auch der Bedienung von Maschinensteuerungen (CNC) neue Impulse geben.

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