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Automatisierung

Vereinfachte Bedienung durch intelligentere Steuerungen

| Autor/ Redakteur: Reinhold Schäfer / Reinhold Schäfer

Geht es um die Bedienerfreundlichkeit von Werkzeugmaschinen, sticht natürlich das Bedienfeld ins Auge. Eng damit verbunden ist die im Inneren der Maschine verborgene Steuerung. Hier gibt es zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen, die dem Werker die Arbeit erleichtern sollen.

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Besonders bei den Steuerungen und dem dazu notwendigen Bedienfeld hat sich hinsichtlich der Bedienerfreundlichkeit von Produktionsmaschinen viel getan.
Besonders bei den Steuerungen und dem dazu notwendigen Bedienfeld hat sich hinsichtlich der Bedienerfreundlichkeit von Produktionsmaschinen viel getan.
(Bild: Siemens)

Nicht nur die Ergonomie einer Werkzeugmaschine trägt dazu bei, dass diese sich leichter bedienen lässt. Einen wesentlichen Teil trägt auch die verwendete Steuerung bei, die einmal durch ihre Features die Möglichkeiten der Maschine festlegt und zum anderen über zusätzliche Befehlsfolgen die Arbeit des Werkers vereinfacht.

Einfache und komfortable Werkzeugmaschinen-Bedienung wird immer wichtiger

„Bei immer weiter ansteigenden Anforderungen an den Maschinenbediener ist die einfache und komfortable Bedienbarkeit moderner Werkzeugmaschinen wichtiger als je zuvor“, sagt Frederik Gesthuysen, Key Account Sales Engineer der Division Mechatronics CNC bei der Mitsubishi Electric Europe B.V. in Ratingen. Mit seinen Maschinensteuerungen (CNC) und dem -Equipment zeige Mitsubishi Electric, wie ein weiterentwickeltes Bedienkonzept mit erhöhter Anwendungseffizienz die Bedienerfreundlichkeit auf ein Maximum erhöhen kann.

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Angefangen mit einer komfortablen HMI-Bedienung, welche durch einen logischen Menüaufbau und eine übersichtliche Gestaltung den Bediener schnell und zuverlässig an sein Ziel führe, biete die CNC der aktuellen M700- und M70-Serie von Mitsubishi Electric dem Maschinenbediener je nach Bedarf eine Vielzahl von Anpassungsmöglichkeiten. „So können beispielsweise die Tasten der Menüleiste individuell und frei arrangiert werden oder Daten des zweiten Teilsystems gleichzeitig mit den Daten des ersten Teilsystems angezeigt werden, wodurch das Umschalten von Screens überflüssig wird“, erläutert Gesthuysen.

Werkzeugmaschinen-Programmierung kommt ebenfalls dem Anwender entgegen

Ein weiterer Schritt in Richtung Anwenderfreundlichkeit wurde laut Gesthuysen auch im Bereich der Programmierung getan: „Mit den werkstattorientierten Programmiertools Navi-Mill und Navi-Lathe kann der Bediener durch Auswahl des gewünschten Bearbeitungsprozesses und durch einfache Dateneingabe automatisch Programme generieren. Anschließend, basierend auf den gespeicherten Werkzeug- und Schneiddaten, wird die Werkzeugbahn des erstellten Programms grafisch dargestellt. Dies spart Zeit und Kosten und gewährleistet die Programmsicherheit.“

Noch einen Schritt weiter in Richtung Benutzerfreundlichkeit gehe Mitsubishi Electric mit seinem progressiven Screen-Design-Tool „NC-Designer“, mit dem der Endanwender seine CNC-Anwendung durch die Gestaltung eigener Screens selbst gestalten könne. Das freie Kombinieren fertiger Standardmodule ermögliche es einem, Bildschirminhalte einfachst und vor allem ohne Programmierkenntnisse nach seinen Bedürfnissen zu gestalten. Bei Einsatz eines Touch-Panels kann für das NC-Display ein Bedienfeld nachgebildet und angezeigt werden. „Zudem können Funktionen von Standardobjekten als Makro programmiert werden und C-Sprachen-Libraries bieten dem Anwender einen leistungsfähigen Support beim Entwickeln anspruchsvoller Anwendungen“, erklärt Gesthuysen.

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