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Weil eine wesentliche Randbedingung bei der Entwicklung solch komplexer Maschinensysteme im Einsatz von kostengünstigen Standardkomponenten besteht, liegt eine der wesentlichen Herausforderungen in der Synchronisation und dem koordinierten Zusammenspiel der einzelnen Steuerungskomponenten, die über den Industriestandard Profibus miteinander kommunizieren (Bild 5).
Hybride Bearbeitungszentren sichern Wettbewerbsfähigkeit
Eine wesentliche Anforderung beim Erhalt der globalen Wettbewerbsfähigkeit von Hochlohnländern liegt in der wirtschaftlichen Fertigung von Bauteilen mit kleinen bis mittleren Losgrößen. Die Integration modernster Maschinen-, Lasersystem-, Prozess- und Steuerungstechnologie in hybride Bearbeitungszentren liefert hierbei den Schlüssel für eine effiziente und flexible Fertigung.
Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Exzellenzclusters „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ wurden die dargestellten Ansätze entwickelt, welche die wesentlichen Anforderungen an moderne Maschinensysteme für die Klein- und Mittelserienfertigung komplexer Produkte adressieren. Am Beispiel des gezeigten Maschinensystems werden die Wechselwirkungen im System und neue Fertigungsketten für eine wettbewerbsfähige Produktion am Hochlohnstandort Deutschland untersucht.
Dipl.-Ing. Chris-Jörg Rosen ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in der Abteilung für Produktionsmaschinen in 52074 Aachen. Prof. Dr.-Ing. Christian Brecher ist Leiter der Abteilung Produktionsmaschinen am IPT. Dipl.-Ing. Tobias Breitbach ist Mitarbeiter der Gruppe Konstruktion und Berechnung von Produktionsanlagen am WZL der RWTH Aachen. Dipl.-Ing. Andreas Karlberger ist Mitarbeiter der Abteilung Steuerungstechnik und Automatisierung am WZL der RWTH Aachen.
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