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Digitale Fertigung Vernetzung leicht gemacht

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

In Hannover zeigt Okuma Lösungen für ganzheitliche Prozessplanung, Vernetzung und Produktionsdatenanalyse.

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Connect Plan soll eine vollständige Visualisierung der gesamten Produktionsumgebung erlauben.
Connect Plan soll eine vollständige Visualisierung der gesamten Produktionsumgebung erlauben.
(Bild: Okuma)

Digitalisierung beginnt bei Okuma lange vor der eigentlichen Zerspanung. Die Okuma-Technologie 3D Virtual Monitor ermögliche es Herstellern, den gesamten Zerspanungsprozess vorab zu simulieren und zu testen. Für die präzise Simulation auf der Maschine leitet 3D Virtual Monitor die Modellinformationen direkt von den Konstruktionsdatensätzen ab. So lassen sich Programmierfehler vermeiden und das Einfahren wird deutlich abgekürzt. Zusätzliche Vorteile sind sichere Abstechvorgänge und eine zuverlässige Werkstückübergabe.

Die Okuma Software Connect Plan bietet Echtzeit-Updates zu allen Maschinen im Fertigungsprozess, egal, wo sie sind, heißt es. Mit den Live-Informationen lasse sich die Auslastung der gesamten Produktionsumgebung analysieren und optimieren. Auch Werkzeugmaschinen von Fremdanbietern könnten integriert werden. Zur Rückverfolgbarkeit verknüpft Connect Plan die individuelle Kennung eines Werkstücks mit den Bearbeitungsdaten und den Messergebnissen jeder Maschine. Falls Probleme auftreten, wird die Ursache identifiziert und behoben, sodass die Produktion mit mehr Qualität und Sicherheit fortgesetzt wird. Im Sinne der Predictive Maintenance dienen die Prozessdaten darüber hinaus der Vorhersage und Planung von Wartungsintervallen. Auf dem EMO-Stand wird Okuma alle Werkzeugmaschinen mit Connect Plan verknüpfen, sodass Besucher unmittelbar erfahren können, welche Potenziale eine datenoptimierte Fertigung bietet.

Intelligente Steuerung ermöglicht Digitalisierung

Fundament der Digitalisierung sind die intelligenten Maschinensteuerungen, die Okuma als einziger Komplettanbieter der Branche in Eigenregie entwickelt und herstellt. Die moderne Steuerung OSP-P300A ist an die CNC-Maschinen angepasst und eine gemeinsame Datenbank sorgt für einen Effizienzschub. Daten, die in einem Bereich der Steuerung eingegeben werden, lassen sich automatisch teilen. Anwender sparen überflüssige Steuerungsvorgänge und verkürzen die Einrichtezeiten. Durch die offene Windows-Architektur können Okuma-Maschinen einfach in bestehende Produktionsumgebungen integriert werden, heißt es.

Okuma Europe GmbH auf der EMO Hannover: Halle 27/Stand D26

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