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Assistenzsysteme Via Visualisierung richtige Entscheidungen treffen

| Autor/ Redakteur: Ralf M. Haaßengier / Mag. Victoria Sonnenberg

Eine neue Studie bestätigt, dass digitale Assistenzsysteme zunehmend an Bedeutung für die Vernetzung von Mensch, Maschine und Produkt gewinnen. Welche Assistenzsysteme in Zukunft auch Ihre Produktion beeinflussen werden, lesen Sie hier.

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Der Utility-Film von memex fungiert als eine Art digitale Arbeitsanweisung, die den Anwender Schritt für Schritt durch die Abläufe führt.
Der Utility-Film von memex fungiert als eine Art digitale Arbeitsanweisung, die den Anwender Schritt für Schritt durch die Abläufe führt.
(Bild: Memex GmbH)

Die Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) ist im Rahmen eines Umsetzungsprojektes des Mittelstand-4.0-Kompetenz- zentrums Stuttgart in Zusammenarbeit mit der memex GmbH entstanden. Ziel ist es, den aktuellen Einsatz von digitalen Assistenzsystemen im Produktionsumfeld widerzuspiegeln und auch deren Perspektiven für die Zukunft zu ermitteln. So wurden Produktionsverantwortliche aus insgesamt 144 Unternehmen nach Ihren Erwartungen befragt, welche Assistenzsysteme sich an ihren Produktionslinien in Zukunft etablieren werden. Gemeint sind damit Techniken und/oder Technologien, die Werkern helfen sollen, sich auf eine immer größere Produktvielfalt einzustellen als eine Folge von Industrie 4.0 und dem Trend zur Losgröße 1.

Fast 95 % planen Einsatz digitaler Assistenzsysteme

Eines der wesentlichsten Resultate der Studie: Nahezu alle Befragten sehen digitale Assistenzsysteme in Form von Visualisierung in den kommenden fünf Jahren in den Unternehmen im Einsatz. Fast 95 % der Teilnehmer planen sogar die Verwendung von digitalen Visualisierungen in ihrer eigenen Firma.

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Durch die neuesten Umfrageergebnisse fühlt sich auch die memex GmbH in ihrem Kurs bestätigt, die sich im Bereich der Visualisierung positioniert hat. Mit dem „Utility-Film“ lassen sich zeitsparend Produktionsabläufe visuell nachvollziehbar vermitteln. Memex schult auch Unternehmen dabei, solche Utility-Filme in Eigenregie zu erstellen und in ihre jeweilige Umgebung zu integrieren. Die Umgebung kann beispielsweise der Montagearbeitsplatz im Shopfloor sein oder an der Produktionslinie.

„Mit dem Utility Film und der dazugehörigen webbasierten Plattform unterstützen wir Anwender bestmöglich bei ihren bevorstehenden Aufgaben, und sorgen dafür, dass beliebig komplexe Prozesse bereits bei der ersten Anwendung fehlerfrei durchgeführt werden können“, so Robert Rothenberger, Geschäftsführer bei memex. Aufgrund eines gestiegenen Interesses wurde im Herbst 2019 eine neue Version der Clip-Bearbeitungssoftware auf den Markt gebracht. Die webbasierte Plattform macht die Erstellung und Verwaltung von Utility Filmen noch einfacher. Die Software wurde ergonomisch und funktional weiterentwickelt, sodass die selbstständige Bearbeitung von Video-Instruktionen für Anwender bedienerfreundlich zu managen ist.

Direkt an den Produktionslinien den Werkern mit maßgeschneiderten Videos richtige Methoden zeigen – das wird in vielen Unternehmen als Zukunftsweg erachtet. So steht laut Studie bei einem Großteil der Unternehmen die digitale Visualisierung als Assistenzsystem hoch im Kurs. Von den befragten 144 Firmen planen mehr als 90 %, diese Technik in den nächsten fünf Jahren in ihren Unternehmen einzusetzen. Vor allem in den Unternehmensbereichen Fertigung und Montage wird das als sinnvoll erachtet. So unterstützt die Visualisierung von Daten den Werker und Monteur im Shopfloor dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich einen Überblick über die aktuelle Prozesssituation zu verschaffen. Über visualisierte Montageanleitungen erhalten die Mitarbeiter zudem präzise Informationen zum eigentlichen Montageprozess. Und nicht zuletzt sparen sich die fertigenden Unternehmen durch die didaktisch aufgebauten Utility-Filme langwierige Anlernzeiten und vermeiden zudem Fehler in Fertigung und Montage.

Utility-Film als digitale Arbeitsanweisung

Auch der Utility-Film von memex fungiert als eine Art digitale Arbeitsanweisung, welche den Anwender Schritt für Schritt durch die Abläufe führt. Durch diese neuartige Form der Wissensvermittlung können nicht nur Arbeitsabläufe gleich beim ersten Mal fehlerfrei ausgeführt werden, vor allem neue Mitarbeiter profitieren von der schnellen und sicheren visuellen Einlernmethode. Die Darstellung der realen Umgebung funktioniert dabei ohne Sprache, Schritt-für-Schritt und ersetzt die klassische Arbeitsanweisung mit Bild und Text. Weitere Vorteile sind unter anderem die einheitlichen Standards beim Erlernen neuer Prozesse und die Vermittlung der besten bekannten Methoden für die individuell angewendeten Verfahren.

Die Fraunhofer-Wissenschaftler haben die Firmen schließlich nach ihren Erwartungen zum Einsatz anderer Technologien wie etwa Augmented Reality befragt. Zwar werde dieser Technologie ein hohes Potenzial für eine zukünftige Nutzung in allen Bereichen zugebilligt. Gewichte man jedoch dazu die aktuelle Nutzung der Assistenzsysteme “so wäre die Visualisierung auch hier der Gewinner”, bilanzieren die Verfasser der Studie. Zudem hätten fast 95 % der befragten Unternehmen einen konkreten Einsatz der digitalen Visualisierung bereits konkret geplant – diese Technik werde also „weiterhin ein maßgebliches digitales Assistenzsystem sein.“

* Ralf M. Haaßengier ist Geschäftsführer der PRX Agentur für Public Relations GmbH in 70567 Stuttgart. Weitere Informationen: Memex GmbH in 73265 Dettingen/Teck, Tel. (0 70 21) 9 28 00-15, info@memex.eu

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