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Sondermaschinenbau Vier Bearbeitungszentren von Hedelius sorgen für Flexibilität im Sondermaschinenbau

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Für die Fertigung von Einzelteilen setzt Wendt Maschinenbau auf Drei- und Fünf-Achs-Bearbeitungszentren von Hedelius. Die Herausforderung dabei ist, dass viele der Sonderkonstruktionen speziell für eine Anwendung hergestellt werden.

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Die vier Hedelius-Bearbeitungszentren werden in der flexiblen Fertigung für eine große Vielfalt an Werkstücken eingesetzt.
Die vier Hedelius-Bearbeitungszentren werden in der flexiblen Fertigung für eine große Vielfalt an Werkstücken eingesetzt.
(Bild: Hedelius)

Die Stadt Georgsmarienhütte ist benannt nach dem ansässigen Stahlunternehmen, das aus dem Bergbau vor Ort entstand. In einer der früheren Industriehallen der Georgsmarienhütte werden heute unter anderem Bergwerksfahrzeuge, Sondermaschinen und Medizintechnik hergestellt. Dort und an einem weiteren Standort fertigt die Wendt Maschinenbau GmbH und Co. KG im Kundenauftrag ein breites Spektrum an Teilen, Maschinen, Stahlkonstruktionen und Vorrichtungen.

Aus der Neugründung im Jahr 1992 mit vier Angestellten ist inzwischen ein Familienunternehmen mit 110 Mitarbeitern geworden, vierzehn davon sind Auszubildende. Viele Maschinenteile, Sondermaschinen, Stahlkonstruktionen und Betriebsmittel werden nicht nur bei Wendt gefertigt, sondern auch dort geplant, konstruiert und später beim Kunden montiert und gewartet. Eine Komplettbetreuung, die bereits von Unternehmen ganz unterschiedlicher Branchen in Anspruch genommen wurde.

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Vom Spannmittel bis zum Schweißroboter

„Wir bekommen vom Kunden teilweise nur die CAD-Zeichnung eines Maschinenteiles. Daraus konstruieren wir die nötigen Vorrichtungen und integrieren es in die Fertigungsstraße“, erklärt Geschäftsführer Michael Wendt. So zählen Sondermaschinen und Förderanlagen für die Konfektionierung von Kautschukprodukten ebenso zu den Referenzen wie Spannmittel für Fertigungslinien mit Schweißrobotern in der Automobilindustrie.

Einzelteile und Kleinserien

Viele der Sonderkonstruktionen werden speziell für eine Anwendung hergestellt. „Unsere Losgröße ist eins, eine Serie beginnt bei Stückzahl zwei“, bringt Wendt die Fertigungssituation schmunzelnd auf den Punkt. „Dabei werden 90 % aller Teile von uns in irgendeiner Form bearbeitet, es geht fast nichts roh raus“. Fast alle Werkstücke stammen aus eigener Produktion, gefertigt unter anderem mit vier Bearbeitungszentren von Hedelius.

„Auf diesen Maschinen fertigen wir eine große Bandbreite an Werkstücken. Es ist perfekt für uns, dass die das alles können“, meint Wendt. Gefordert ist einerseits höchste Präzision, wie bei den Schneidwalzen einer Fertigungsstraße für die Produktion von Papiertüten. Sie werden mehrfach auf eventuelle Unwucht geprüft, weil die rotierenden Klingen etwa auf sechsfache Schallgeschwindigkeit beschleunigt werden. Andererseits müssen auch massive Maschinenteile für spezielle Anwendungen in der Automobilindustrie ausgefräst und größere Schweißbaugruppen bearbeitet werden.

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