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Index-Werke

Virtuelle Maschinen für Mehrspindler

24.10.2008 | Redakteur: Bernhard Kuttkat

Allein die Kenntnis der Maschinenbedienung reicht aus, um auch die virtuelle Maschine bedienen und nutzen zu können; ohne Umdenken und ohne aufwändige Schulungen. Bild: Index
Allein die Kenntnis der Maschinenbedienung reicht aus, um auch die virtuelle Maschine bedienen und nutzen zu können; ohne Umdenken und ohne aufwändige Schulungen. Bild: Index

Die Erfolgsgeschichte der virtuellen Maschine von Index begann zur EMO 2005. Eine auf dem PC simulierte virtuelle Drehmaschine, absolut identisch in Bedienung und Ausstattung mit der realen CNC-Drehmaschine, sorgte für ein beeindruckendes Echo in der Branche, so Index.

Kein Wunder also, dass für nahezu alle Maschinentypen ein virtuelles Pendant existiert. Nun gibt es die virtuellen Maschinen auch für die CNC-Mehrspindeldrehautomaten MS32C und MS22C.

Komplexe Maschinen besser beherrschen

Wie erläutert wird, ist ein gewichtiger Grund für die Weiterentwicklung und den generellen Einsatz der Software die tägliche Herausforderung des CNC-Anwenders: Er muss in seinem bestehenden Fertigungsumfeld mit komplex ausgerüsteten Ein- oder Mehrspindeldrehmaschinen von Auftrag zu Auftrag effektiv, sicher und noch dazu mit der erforderlichen Wirtschaftlichkeit produzieren. Um diese Komplexität der Abläufe und Aufgaben, den steigenden Kostendruck, die Durchlaufzeitverkürzungen aktiv anzugehen, bietet eine virtuelle Maschine auf dem PC entscheidende Wettbewerbsvorteile, ist Index überzeugt.

Programme am PC vorab einrichten

Mit der Software lassen sich Einrichtprozesse oder bevorstehende Wiederholaufträge gefahrlos ohne Zeit- und Fertigungsdruck am PC „durchspielen“. Probleme werden bereits erkennbar bevor diese an der realen Maschine überhaupt entstehen. Und mehr noch: Durch die 1:1-Kopie der realen Maschine ist es möglich, neue oder geänderte Programme vorab am PC einzurichten. Damit kann dann die maximale Anzahl an Maschinenstunden auch in tatsächliche Fertigungsstunden – also eine optimale Maschinenauslastung – umgesetzt werden, verspricht Index.

Kollisionen können vermieden werden

Neben den so genannten „harten“ Fakten sprechen eine ganze Anzahl „weicher“ Faktoren für den Einsatz der Software. An erster Stelle ist die Kollisionsvermeidung und die damit verbundene Maschinenschonung zu nennen. Werden Instandsetzungskosten und Produktionsausfall zusammen genommen, rechnet sich die virtuelle Maschine meist schon nach einer vermiedenen Kollision. Und nicht zuletzt, so Index, stellt sich aus den im Voraus bekannten Programmlaufzeiten und gesicherten Rüst- oder Umrüstzeiten eine bis dato nicht gekannte Planungssicherheit und Termintreue in der Fertigung ein.

Wirtschaftlichkeit der Maschinen wird gesteigert

Ob Auftragswechsel, Änderungen an der laufenden Bearbeitung, Neu-Programmierung oder Optimierung – für den ersten Einsatz an der richtigen Maschine braucht nichts mehr dem Zufall überlassen zu werden. Allein die Kenntnis der Maschinenbedienung reicht aus, um auch die virtuelle Maschine bedienen und nutzen zu können; ohne Umdenken und ohne aufwändige Schulungen.

So gehen Aufträge nach ausreichender Prüfung und bereits in weitem Maße optimiert in Produktion. Das spart Rüst- und Bearbeitungszeit im Produktivbetrieb und steigert damit die Wirtschaftlichkeit der Drehmaschinen nochmals deutlich.

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