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Sensopart Vision-Sensoren mit fünf Megapixel Auflösung

| Redakteur: Udo Schnell

Die neue Baureihe von Vision-Sensoren von Sensopart hat eine um den Faktor drei größere Auflösung, verglichen mit den bisherigen Sensoren.

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Die Vision-Sensoren der Baureihe Visor V50 haben eine Auflösung von 2560 × 1936 Pixeln.
Die Vision-Sensoren der Baureihe Visor V50 haben eine Auflösung von 2560 × 1936 Pixeln.
(Bild: Sensopart )

Sensopart hat seine Vision-Sensorfamilie um die Baureihe Visor V50 ergänzt. Wie das Unternehmen mitteilt, bietet die neue Baureihe mit 2560 × 1936 Pixeln mehr als die dreifache Auflösung, im Vergleich zu den bisherigen Sensoren.

Damit erreichen die Sensoren laut Sensopart eine Bildqualität, wie sie bisher nur bei erheblich teureren und technisch aufwändigeren Vision-Systemen verfügbar war. Dies erweitere die Anwendungsmöglichkeiten der Vision-Sensoren deutlich.

Über die Auswahl eines passenden C-Mount-Objektivs lassen sich den Angaben zufolge Sichtbereich oder Arbeitsabstand flexibel an unterschiedlichste Anforderungen anpassen. Zum Beispiel ermöglicht ein enger Bildausschnitt die Erkennung kleinster Details in großer Entfernung, während in einem weiten Sichtfeld mehrere Merkmale eines Bauteils beziehungsweise verschiedene Bauteile gleichzeitig erfasst werden können. In bestimmten Anwendungen sei es daher auch denkbar, bis zu vier Vision-Sensoren mit normaler Auflösung durch einen Visor V50 zu ersetzen.

Wie das Unternehmen ausführt, gibt es den Sensor in verschiedenen anwendungsspezifischen Varianten: Visor-Objekt, -Robotic, -Code-Reader, -Solar und -Allround. Alle Sensorvarianten außer den Codelesern sind außerdem wahlweise mit Schwarzweiß- oder Farbchip erhältlich. Trotz der Steigerung der Performance sei die kompakte äußere Form der bisherigen Visor-Baureihe unverändert beibehalten worden. Dies gelte auch für die einfache, intuitive Konfiguration und Bedienung. Auch das vorhandene Zubehör könne mit dem Visor V50 weiterverwendet werden; hinzu würden lediglich zur neuen Sensorreihe passende C-Mount-Objektive kommen, mit denen sich das deutlich gesteigerte Auflösungsvermögen optimal nutzen lasse.

Die 5-Megapixel-Auflösung ist auf dem Markt der Vision-Sensoren einzigartig, führt das Unternehmen aus. Solche Auflösungen habe es bisher nur bei sogenannten Rolling-Shutter-Geräten gegeben, die ein Objekt Zeile für Zeile abtasten, nicht jedoch bei Global-Shutter-Sensoren, die das komplette Suchfeld mit einer einzigen Aufnahme erfassen. Das Global-Shutter-Konzept sei nicht nur schneller, sondern liefere in bestimmten Anwendungen auch bessere Ergebnisse – beispielsweise beim Lesen bewegter Barcodes, die bei einer Rolling-Shutter-Aufnahme verzerrt aufgenommen würden und so unter Umständen schlechter lesbar seien.

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