Euromold 2013 Von der Idee bis zur Serie – schon seit 20 Jahren

Autor / Redakteur: Frauke Finus / M.A. Frauke Finus

Anhand der gesamten Prozesskette „Vom Design über den Prototyp bis zur Serienfertigung“ präsentiert die 20. Euromold – Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung – neue Produkte und Dienstleistungen. Vom 3. bis 6. Dezember werden über 1100 Aussteller erwartet.

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„Das Messekonzept entlang der Prozesskette lässt die Euromold zu einer globalen Kommunikationsplattform werden“, erklärt Dr. Eberhard Döring, CEO der Demat GmbH.
„Das Messekonzept entlang der Prozesskette lässt die Euromold zu einer globalen Kommunikationsplattform werden“, erklärt Dr. Eberhard Döring, CEO der Demat GmbH.
(Bild: Culp)

In Zeiten, in denen Networking immer wichtiger wird, sieht sich die Euromold als globale Kommunikationsplattform. „Das Messekonzept, das sich an der Prozesskette vom Design über den Prototyp bis zur Serienfertigung orientiert, fördert die Bildung von Netzwerken, Kooperationen und Geschäften“, erklärt Dr. Eberhard Döring, Geschäftsführer des Veranstalters Demat. Ziel der Messe sei, die Kooperation zwischen Endabnehmern, Rohstofflieferanten, Verarbeitern und der Werkzeug- und Formenbauindustrie zu fördern.

Italien ist Gastland im Euromold-Jubiläumsjahr

Zur Jubiläumsmesse werden in den Hallen 8, 9 und 11 der Messe Frankfurt rund 1100 Aussteller und 55.000 Besucher erwartet. Gastland ist Italien. Dazu Döring: „Italien hat die Euromold vor allem im Bereich des Werkzeugbaus und der Zulieferindustrie geprägt.“ Schon 2012 war Italien mit 38 Ausstellern das drittgrößte Ausstellerland der Messe. 2013 werden über 50 italienische Aussteller erwartet.

Thermoformen ist eines der Sonderthemen in diesem Jahr. Im Thermoform-Center in Halle 9 wird getreu dem Messekonzept die gesamte Prozesskette von der Idee bis zum Produkt veranschaulicht. Formen und Werkzeuge werden auf kompletten Thermoformanlagen vorgeführt, auch Twinsheet- und CFK-Verarbeitung werden gezeigt.

Konferenz beleuchtet 3D-Druck im Umbruch

Im Rahmenprogramm findet zum 15. Mal die Wohlers-Konferenz statt. Dieses Jahr beschäftigt sie sich mit dem Thema Investitionen der 3D-Drucktechnik. „Die Technik des 3D-Drucks befindet sich derzeit in einer Übergangsphase von einer Technologie, die zum Herstellen von Prototypen verwendet wird, hin zu einer Technologie, die Endprodukte produziert”, so Döring. „Unsere Branche erlebt diese außergewöhnliche und spannende Veränderung ganz konkret.“

Die dazu angekündigte B2C-Ausrichtung mit der Aktion „Youplikate, Festival des 3D-Druckens in der Innenstadt von Frankfurt“ wird nicht durchgeführt. Im Rahmen der Euromold wird stattdessen auf der Messe selbst die „Digifabb“ (3D-Druck für Jedermann) veranstaltet. Besucher haben dort die Gelegenheit, sich über die 3D-Drucktechniken für den Konsumenten an einer Vielzahl von Ausstellerständen und bei Vorträgen zu informieren.

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