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Composite-Kooperation Vorab-Produktionskosten-Check für FVK-Drucktanks in Arbeit

Redakteur: Peter Königsreuther

Roth Composite Machiniery arbeitet nun in der AZL-Workgroup „Composite Pipes & Vessels“ mit, heißt es. Die Roth-Wickelexpertise soll die Herstellung von Composite-Drucktanks optimieren helfen.

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Das AZL beim ersten Treffen im Hause Roth. Von links: Christoph Briel (Roth), Martin Rieger (AZL), Martin Grosskreutz (Roth), Ralf Möller (Roth), Dr. Andreas Reimann (Roth), Markus Breiing (AZL), Dr. Michael Emonts (AZL).
Das AZL beim ersten Treffen im Hause Roth. Von links: Christoph Briel (Roth), Martin Rieger (AZL), Martin Grosskreutz (Roth), Ralf Möller (Roth), Dr. Andreas Reimann (Roth), Markus Breiing (AZL), Dr. Michael Emonts (AZL).
(Bild: AZL Aachen)

Bei einem ersten Arbeitstreffen im Hause Roth starteten das AZL, ein Netzwerk aus über 80 Unternehmen, und Roth Composite Machinery ihre Partnerschaft. Dr. Andreas Reimann, Geschäftsführer von Roth Composite Machinery, betont die Relevanz der Zusammenarbeit im AZL-Netzwerk: „Für uns erleichtert die Mitgliedschaft den Kontakt zu Anwendern und Partnern, damit aufkommender Bedarf an neuen Verfahren früh genug erkannt und befriedigt werden kann.“ So will Roth folglich Impulse für neue Entwicklungstrends aufspüren, um mit seinen Kenntnissen im Anlagenbau entsprechend reagieren zu können.

Das Ziel heißt Produktionskosten-Analysemodell

Roth Composite Machinery unterstützt mit Beginn seiner Partnerschaft eine gemeinsame Studie des AZL-Netzwerks, die das Potenzial für Compositetechnologien im Hinblick auf die Herstellung von Hochdruckbehälter-Anwendungen evaluiert, heißt es. In der AZL-Workgroup „Composite Pipes & Vessels“ arbeiten Experten – und zwar vorwettbewerblich – entlang der gesamten Wertschöpfungskette, deren Glieder unter anderem aus der Faser- und Tapeherstellung sowie der Liner-, Produkt- und Maschinenfertigung bestehen. Dabei geht es auch um ein Produktionskosten-Analysemodell für Composite-Druckbehälter mit duromerer respektive thermoplastischer Matrix.

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Produktionszenarien im Vorfeld bewerten können

Dr. Michael Emonts, Geschäftsführer des AZL erklärt: „Roth Composite Machinery wird die Prozesskettenanalyse durch langjährige Erfahrung und das Wissen um Produktionskennzahlen wie Anlagenkosten, Stückzahlszenarien, Ausfallzeiten und Bestückungszeiten unterstützen.“ Mit diesem Know-how könne man schließlich realistische Modelle in Sachen Produktionsszenarien abbilden und bewerten.

Das nächste Treffen der AZL-Workgroup „Composite Pipes & Vessels“ findet am 1. Dezember 2020 statt. Dabei werden unter anderem die Ergebnisse der gemeinsamen Studie vorgestellt und diskutiert.

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