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Pennengineering Einpressbefestiger

Vorteile und Best Practices durch den Einsatz von Einpressbefestigern

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Materialpaarung muss gecheckt werden

Unzureichende Abstände zwischen Befestigern können zur Blechverformung und “Oil Canning”, und damit zu Bauteilausfällen, führen. Die Installation eines Einpressbefestigers in einem kleineren als dem empfohlenen Abstand zur Blechkante kann bei geringem Abstand zwischen Kante und Befestigerachse sowie bei Anwendungen mit geringem Kantenabstand an mehreren Seiten zum Ausbeulen oder Ausreißen des Blechs führen. Sobald ein Ausbeulen auftritt, ist eine verringerte Befestiger-Tragfähigkeit zu erwarten, weil ein Teil des Materials nicht in den Hinterstich des Befestigers fließt.

Es ist ein häufiges Missverständnis, dass alle Einpressbefestiger aus rostfreiem Stahl in allen Blechen aus rostfreiem Stahl wie beabsichtigt funktionieren. Wegen des zwischen Befestiger und Blech erforderlichen relativen Härteunterschieds können normale Einpressbefestiger aus rostfreiem Stahl der Serie 300 nicht zuverlässig in Blechen aus rostfreiem Stahl der Serie 300 funktionieren. Nutzt man Bleche aus rostfreiem Stahl der Serie 300, dann sollte man besser Befestiger aus Stahl der Serie 400, aus besonderen Legierungen oder aus einsatzgehärteten rostfreiem Stahl verwenden, um bestmögliche Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

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Vom Design bis zur Montagetechnik

Jeder Entwickler, der Einpressbefestiger-Technik nutzt, sollte als Teil des Entwicklungsprozesses Informationen recherchieren oder Experten-Rat zu dem am besten für die Anwendung geeigneten Befestiger suchen. Hersteller wie PennEngineering führen spezielle Belastungstests durch und veröffentlichen die Messwerte für jeden Befestiger. Damit helfen sie Entwicklern bei der Auswahl des passenden Befestigers. Diese Tests umfassen Verdreh-, Ausreiß- und Durchzugstests, mit denen sich Verdrehfestigkeit, axiale Festigkeit und Durchzugfestigkeit ermitteln lassen.

Die Herstellung hochqualitativer Einpressbefestiger beginnt mit umfassenden technischen Untersuchungen und reicht über Design, Entwicklung bis zu Tests. Sämtliche Aspekte der Befestiger-Produktion erfordern hohe Genauigkeit. Maßgenauigkeit und -Konsistenz sind entscheidend, damit bei der Befestiger-Installation kein Ausschuss entsteht. Selbst kleinste Maßvariationen zwischen den Bauteilen können automatisierte Befestiger-Installationsgeräte zum Verklemmen bringen, was zu außerplanmäßigen Stillstandszeiten, größerem Zeitbedarf und verringerter Fertigungseffizienz führt. So genannte „Äquivalenz-Bauteile“ sind wenn überhaupt, nur selten den Anforderungen gewachsen.

Das Fazit:

Einpressbefestiger können herkömmliche Verbindungsmethoden bei überlegener Leistung in einer fast endlosen Liste von Anwendungen ersetzen.

Neue Einpresstechnik-Entwicklungen eröffnen Designern und Technikern immer mehr Einsatzmöglichkeiten für die zunehmend beliebteren dünnen Bleche und kleineren Baugruppen. Mit Blick auf Bestückungs- und Fertigungskosten ermöglicht der Einsatz von Einpressbefestigern innovative Lösungen, da sich mit diesen Befestigern die Zahl der benötigten losen Befestigungen senken und Arbeitszeiten durch die Nutzung einer In-Die Fertigung verringern lassen. Beides hilft Kosten zu senken. Produktentwickler können mit Einpressbefestigern also Geräte mit längerem Lebenszyklus bauen, die außerdem einfacher zu warten sind. Folgende Beispiele zeigen, dass das funktioniert.

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