Historischer Umbau
So teuer werden die Sparpläne für VW

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Volkswagen kalkuliert einem Bericht zufolge mit Kosten von bis zu 16 Milliarden Euro für den Abbau Zehntausender Stellen und mögliche Werksschließungen in Deutschland.

Unter anderem für das Werk in Emden sieht der VW-Vorstand derzeit keine wettbewerbsfähige Folgebelegung.(Bild:  Volkswagen AG)
Unter anderem für das Werk in Emden sieht der VW-Vorstand derzeit keine wettbewerbsfähige Folgebelegung.
(Bild: Volkswagen AG)

Mit bis zu zehn Milliarden Euro rechnet VW allein für den geplanten Stellenabbau bis 2030, wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf den Aufsichtsratsbeschluss aus der vergangenen Woche und weitere interne Dokumente berichtet. Das Geld sei unter anderem für Altersteilzeit, Abfindungen und Sozialpläne vorgesehen.

Für eine mögliche Einstellung der Autoproduktion in Emden und Zwickau 2031 veranschlagt das Management um VW-Chef Oliver Blume dem Bericht zufolge insgesamt rund zwei Milliarden Euro. Für das Nutzfahrzeugwerk in Hannover und den Audi-Standort Neckarsulm, denen 2032 beziehungsweise 2034 das Ende droht, kalkuliere Volkswagen jeweils mit etwa zwei Milliarden Euro. Schon Anfang 2037 hätten unter anderem die gesparten Gehälter diese Kosten aber ausgeglichen. Ein VW-Sprecher wollte die Zahlen nicht kommentieren.

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