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Schnelle, präzise und kostenoptimierte Zahnradfertigung
Die vertikale Wälzfräsmaschine VL 4 H lässt sich auf eine große Anzahl von Anwendungen konfigurieren. Die Hochleistungsantriebe, die in der Arbeitsspindel wie auch im Wälzfräser eingesetzt werden, erlauben hohe Drehzahlen und Drehmomente, die eine schnelle, präzise und damit kostenoptimierte Zahnradfertigung sicherstellen. Die Maschine ermöglicht das Trockenwälzfräsen von Werkstücken mit einem Durchmesser bis zu 200 mm und Modul 4. Das optional erhältliche Messsystem für die Bauteilvermessung kann um eine Sensorik für Orientierungsaufgaben erweitert werden. Es ist außerhalb des Arbeitsraumes angeordnet und somit vor Spänen und Schmutz geschützt; bei Bedarf kann es auch ausgefahren werden. So lassen sich nicht nur die Bearbeitungsvorgänge jederzeit anpassen, sondern es wird auch eine lückenlose Dokumentation für die Qualitätssicherung in der Produktion ermöglicht.
Fronttür ermöglicht kurze Rüstzeiten
Der Arbeitsraum der VL 4 H ist durch die große Fronttür optimal zugänglich und ermöglicht kurze Rüstzeiten sowie für den Bediener eine ergonomische Arbeitsumgebung. Die Kombination aus leistungsfähigen Antrieben, einer absolut präzise zu steuernden Arbeitsspindel mit Werkzeugaufspannung sowie einem großzügigen Arbeitsraum erlaubt verschiedene Verzahnungsverfahren auf der Maschine. So ist es zum Beispiel möglich mithilfe des Chamfer-Cut-Verfahrens, das Anfasen der Werkstücke direkt nach dem Wälzfräsen in derselben Aufspannung umzusetzen. Hierfür wird auf den Fräseraufspanndorn des Fräskopfes neben dem Wälzfräser auch das Chamfer-Cut-Werkzeug angebracht. Das von Fette entwickelte Chamfer-Cut-Verfahren ist ideal für einen präzisen und kostengünstigen Anfasprozess.
„Da bei diesem Verfahren kein Sekundärgrat beziehungsweise keine Materialaufwürfe durch Verformung entstehen, ist dieses Verfahren besonders für Verzahnungen geeignet, die nach dem Härten noch gehont werden“, erklärt Jörg Lohmann, Vertriebsleiter bei Emag Koepfer. Voraussetzung ist allerdings die passende Geometrie des Werkstücks. „Wir haben diese Kombinationsbearbeitung erfolgreich bei der Fertigung von Getrieberädern getestet. Die radförmigen Werkstücke weisen meist keinerlei Störkonturen auf, was das Anfasen per Chamfer-Cut ermöglicht. Die Kombinationsbearbeitung von Wälzfräsen und Anfasen in einer Aufspannung auf einer Maschine ist natürlich eine sehr preiswerte Lösung für den Anwender, da er mit nur einer Maschine zwei Fertigungsprozesse auf einmal durchführen kann und dabei auch noch das Werkstückhandling zwischen den Bearbeitungsschritten entfällt . Dadurch können zum Beispiel die Durchlaufzeiten verkürzt und Werkstücke schneller für den nächsten Fertigungsschritt zur Verfügung gestellt werden“, erklärt Lohmann weiter.
Die neue VL 4 H von Emag Koepfer bietet dem Anwender eine Vielzahl von Möglichkeiten. Ob als Stand-alone-Maschine für das Verzahnen oder, wie in dem Beispiel gezeigt, mit der Verfahrenskombination Wälzfräsen/Anfasen oder als Teil einer Fertigungslinie, die sich dank der Vorteile der modularen Maschinen vergleichsweise einfach realisieren lässt – der Anwender profitiert in jedem Fall von den vielen Möglichkeiten, die die Maschine bietet. Dazu meint Lohmann abschließend: „Wir von Koepfer legen größten Wert auf die optimale Beratung unserer Kunden. Mit der VL 4 H haben wir jetzt einen weiteren wertvollen Baustein in unserer Baureihe des modularen Standards, die es uns erlaubt, unseren Kunden die bestmögliche Fertigungslösung für ihre Anwendung anzubieten. Von der Einzelmaschine bis hin zum hoch automatisierten Fertigungssystem für die Großserie.“
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